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Feuerwehr und Rettungskräfte in der dritten Dimension: 23./23. Mai 2014

Neue Runde für den Virtual Fires Kongress
St. Georgen im Schwarzwald (Deutschland) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Ort des vorbeugenden Brand- und Katastrophenschutz für Feuerwehr und Rettungskräfte etabliert. Bereits zum neunten Mal findet vom 22. bis 23. Mai 2014 …

… in der Stadthalle St. Georgen im Schwarzwald der Virtual Fires Kongress statt.

Veranstalter des Virtual Fires Kongresses ist das Virtual Dimension Center (VDC) – Technologiezentrum (TZ) St. Georgen, das den Fachkongress 2006 zur Förderung innovativer Ausbildungs- und Trainingsmethoden von Einsatzkräften mittels 3D-Animation und Simulation ins Leben rief. Der Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der Digitalisierung von Ausbildung und Training (E-Action-Learning) mit dem Special „Neue Ansätze in der Nachwuchssicherung für (Berufs-) Feuerwehren und Rettungsdienste.“

„Den Brand-Bekämpfern fehlt der Nachwuchs. Immer weniger junge Menschen greifen zu Wasserpumpe oder Schlauch“, erklärt Martin Zimmermann, Vorstand VDC TZ St. Georgen. „Durch moderne Ausbildungs- und Trainings-Technologien wie Simulation, Thermodynamik und Virtuelle Realität möchten wir junge Menschen wieder für mehr Engagement in Feuerwehr- und Rettungskräfteberufen und Vereinen begeistern. Nur so können wir auch in Zukunft eine flächendeckende Hilfe im Gefahrenfall gewährleisten.“

Virtuell den Ernstfall üben
Die Digitalisierung des Alltags ist weiter auf dem Vormarsch – auch in der Welt von Krisen- und Notfallübungen im Brand- und Katastrophenschutz. Damit Feuerwehr und Rettungskräfte im Ernstfall über eine möglichst hohe Handlungssicherheit verfügen, können computergestützte Trainingssimulationen die praktischen Übungen sinnvoll ergänzen. Hierbei wird der Einsatzort, Verletzte etc. realitätsnah nachgestellt. Komplexe Situationen können virtuell durchgespielt werden, die Einsatzkräfte können verschiedenen Rollen einnehmen, die Konsequenzen von Fehlverhalten können aufgezeigt werden. Zudem ist das Training weder orts- noch zeitabhängig.

Am Kongressprogramm beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder viele namhafte Unternehmensvertreter mit Best-Practice-Beispielen aus Forschung und Praxis. In der begleitenden Kongress-Ausstellung werden innovative Simulations- und Visualisierungstechnologien, die zum Testen einladen, vorgestellt.

Auf Exkursion durch Simulation und Virtuelle Realität
Am zweiten Kongresstag geht es raus aus St. Georgen. Den ersten Stopp der insgesamt drei Exkursions-Etappen legen die Teilnehmer in der Böblinger Feuerwehr ein. Die Feuerwache setzt bereits seit längerem auf computerbasierte Anwendungen wie beispielsweise simulierte Unfallszenarien zur Schulung der Feuerwehrkräfte. Im Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE) am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Virtual Reality-Installationen im sechs-Wand CAVE und an einer 1:1-Powerwall des Institutes erleben zu können. Der Tag endet mit einem Besuch im Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS).

http://www.virtual-fires.de

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