Deutschland: Zwei Zivilisten und zwei Sanitäter bei CO-Austritt bei Kirtorf verletzt

KIRTORF (DEUTSCHLAND): Durch Kohlenmonoxid wurden am Dienstagvormittag, 7. Februar 2017, vier Menschen im Kirtorfer Ortsteil Lehrbach verletzt, mindestens einer davon schwer. Unter den Verletzten befinden sich zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

Nach ersten Angaben wurde der Rettungsdienst in einem Haus der Hauptstraße zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Während der Rettungsarbeiten soll ein Warngerät für Kohlenmonoxid bei einer Rettungskraft ausgelöst haben. Daraufhin brachten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes sich sowie die beiden im Haus befindlichen Bewohner ins Freie und forderten Unterstützung an. Die Feuerwehren der Städte Kirtorf und Homberg sowie mehrere Rettungsteams und Notärzte kamen wenig später zur Hilfe.

Die angerückten Feuerwehrleute gingen mit Atemschutzgeräten in das Haus und nahmen Messungen vor. Wie Kirtorfs Stadtbrandinspektor Heino Becker informierte, wurden mit einem Gasmessgerät sehr hohe Konzentrationen an Kohlenmonoxid gemessen. „Im Keller des Hauses überstieg die Konzentration den Messbereich des Geräts“, so Becker. In der Folge setzte die Feuerwehr ein Belüftungsgerät ein. Ob möglicherweise ein technischer Defekt an einer Heizanlage zu dem Gasaustritt führte, wird noch von der Polizei sowie einem Sachverständigen ermittelt.

Die vier Verletzten wurden von Rettungsteams und Notärzten versorgt und in Kliniken eingeliefert. Eine zunächst vermisste Mitarbeiterin eines Pflegedienstes wurde wohlauf gefunden, sie soll nur kurzzeitig in dem Haus gewesen und dadurch nicht verletzt worden sein.

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