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D: Höhenretter der BF Düsseldorf zur Fortbildung im Sauerland

Düsseldorf (D): Die Höhenretter der Feuerwehr Düsseldorf haben in der letzen Woche eine fünftägige Fortbildungsveranstaltung im Sauerland organisiert und durchgeführt.

Ein Erfahrungsaustausch mit den Rettern der Bergwacht in Winterberg und ein Übungstag am Hochheideturm in Willingen standen unter anderem auf der Ausbildungsagenda. Bereits seit sechs Jahren bestehen Kontakte zu herausfordernden Übungsobjekten im Sauerland, die die Höhenretter aus der Rheinmetropole Düsseldorf gerne nutzen. Dabei geht es weniger um das schöne Gebirgsumfeld sondern viel mehr um bekannte Rettungstechniken zu optimieren unter schwierigen Bedingungen. In der Tat sorgte das Wetter für genau diese schwierigen Bedingungen: Etwas Regen, dichter Nebel und frostige Temperaturen setzte den fünf Höhenrettern und dem Höhenrettungs-Ausbilder bei der Bewältigung der gestellten Szenarien zu.

Das „Basislager“ für die Woche errichteten die sechs Düsseldorfer Feuerwehrmänner in einer Hütte vom Deutschen Alpenverein in Winterberg. Dort verbrachten die Rettungsspezialisten auch die ersten vier Übungstage. Neben der Aufgabe einer Menschenrettung „hängt Gleitschirmflieger im Baum“, mussten sich die Probanden auch mit dem Evakuieren von sechs Fahrgästen aus einem steckengebliebenen Sessellift auseinandersetzen. Ab- und Aufseiltechniken und weitere Rettungsübungen hatten die Organisatoren an der Sankt Georg Skisprungschanze im Angebot. „Die Kollegen der Bergwacht Winterberg haben uns toll unterstützt und einen wertvollen Erfahrungsaustausch ermöglicht“, lobte Michael Risse, Ausbilder der Höhenretter.

Für den letzten Übungstag stand ein Ortswechsel zum Hochheideturm in Willingen auf dem Unterrichtsplan. Eine interessante und herausfordernde Aktion erwartete die Teilnehmer auf dem Ettelsberg. Am rund 50 Meter hohen Betonturm mussten Bergsteigerseile für eine „Seilbahnrettung“ angebracht werden – bei dichtem Nebel keine einfache Aufgabe. Über eine Länge von etwa 150 Metern erstreckte sich die selbst konstruierte Schrägseilbahn für die Rettung einer Person vom Hochheideturm über den angrenzenden See. „Der Eigentümer des Hochheideturms hat uns eine Übung ermöglicht, die das gesamte Geschick und die Kommunikation der Höhenretter unter extremen Wetterbedingungen herausforderte“, bilanzierte Risse. Alle gemachten Erfahrungen sind auch für eine Großstadtfeuerwehr hilfreich und erweitern die eigenen Möglichkeiten für die gestellten Rettungsaufgaben. So können diese beispielsweise für eine Personenevakuierung von einem defekten Fahrgeschäft auf der größten Kirmes am Rhein von Nutzen sein.

http://www.feuerwehr-duesseldorf.de

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