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Tirol: Dreistündige Kuhrettung aus Jauchegrube in Amlach

Amlach (Tirol): Fast drei Stunden lang hatten Feuerwehrleute in Amlach in Osttirol am Samstag, 24. Mai 2014, Arbeit, um eine Kuh aus einer vollen Jauchegrube zu befreien. Mit Hilfe eines Tierarztes gelang es schließlich, die Kuh zu befreien. Mittlerweile steht sie wieder munter im Stall.

Gegen 10.00 Uhr alarmierte ein Bauer in Amlach die Einsatzkräfte. Eine seiner Kühe war in die Jauchegrube gestürzt und es war ihm nicht möglich, sie alleine zu befreien. Allerdings hatten auch die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun, bis das Tier schließlich befreit werden konnte.

Erste Einfangversuche gescheitert: Zuerst versuchten die Feuerwehrleute, das Tier in der Jauchegrube zu fangen und zu fixieren. Auf Grund der Nervosität der Kuh, gelang das vorerst nicht. Nachdem die Jauchegrube etwas ausgepumpt und die Kuh mit einem Gitter in ein Eck gedrängt wurde gelang es, ihr einen Gurt umzulegen. Zuvor musste das Tier noch von einem verständigten Tierarzt betäubt werden. Gegen 12.30 Uhr konnte die Kuh schließlich aus der Jauchegrube gehoben werden. Die Erleichterung war den Feuerwehrmännern nach dem nervenaufreibenden und anstrengenden Einsatz anzumerken. Die Kuh selbst wurde nach der Bergung gewaschen und steht mittlerweile wieder wohlauf im Stall.

ORF Tirol

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