Technisch

Deutschland: Baukran ramponiert Gaslaterne -> Vorübergehende Explosionsgefahr

Düsseldorf (Deutschland): Ein Baukran stieß am Nachmittag des 3. Juli 2014 bei Rangierarbeiten so massiv gegen eine Gaslaterne, dass diese umknickte und Gas ausweichen konnte.

Die Feuerwehr sicherte den Einsatzort ab und dichtete zunächst provisorisch das Leck.

Ein Schreck während den Nachmittagsstunden bei den Bauarbeiten auf der Leichlinger Straße. Ein Baukran rammte eine Straßenlaterne, die mit Gas betrieben wird. Die Laterne knickte gleich unten am Erdboden komplett um, sodass das Gas ausweichen konnte. Die Feuerwehr, die nach zwei Minuten mit den ersten Rettern vor Ort war, sicherte zunächst die Einsatzstelle. Es durften keine Menschen in den näheren Umkreis der Austrittsstelle, da unmittelbar um diese Stelle Explosionsgefahr bestand.

Alle Zündquellen mussten fern gehalten werden. Die Anwohner konnten in ihren Wohnungen bleiben, betreut von den Feuerwehrleuten waren sie nicht in Gefahr. Sondereinheiten der Feuerwache Umweltschutz und technische Dienste von der Posener Straße kamen zum Einsatz. Sie dichteten das Leck provisorisch ab und die Gasausströmung war erst mal zuende. Der zeitgleich alarmierte Entstörungsdienst der Düsseldorfer Stadtwerke musste mit einem Bagger das Erdreich um die Laterne entfernen, um das Gas endgültig abzudrehen. Die Feuerwehr sicherte während den Arbeiten die Einsatzstelle weiter ab.

Ein Einsatztrupp stand ständig mit einem Löschrohr in Bereitstellung. Nach rund 140 Minuten rückte die Feuerwehr mit 32 Einsatzkräften wieder ein.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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