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Nö: Großbrand und Explosionen in St. Valentin: 20.000 Reifen brennen

St. Valentin (Nö): Zu einem Großbrand kam es Montagabend, 4. August 2014, im Gewerbegebiet von St. Valentin. Mehrere Feuerwehren sind kurz nach 19 Uhr von der Bezirksalarmzentrale Amstetten zu dem Brandeinsatz alarmiert worden.

Update: 5. August 2014, 11.30 Uhr: Bild (Rauchwolke vom Pöstlingberg in Linz aus) eingefügt

Mehrere Feuerwehren versuchen derzeitden Brand unter Kontrolle zu bringen. Im Gewerbegebiet nahe der A1 steht derzeit das Firmengebäude einer Autoreifen-Firma in Brand.

Es entwickelt sich massiver, schwarzer Rauch, es sind auch immer wieder Explosionen zu hören. Derzeit stehen mehrere Feuerwehren im Einsatz es wurde die Alarmstfe B4 ausgerufen – das ist die höchste Alarmstufe bei Bränden in Niederösterreich.

Die ca. 2 Kilometer hohe Rauchsäule ist bis zu 40 Kilometer weit sichtbar. Der Brand wird derzeit mit drei Hubrettungsgeräten, vier Wasserwerfer und 15 Strahlrohren bekämpft. Laut Pressesprecher Franz Resperger vom niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband wurde die Berufsfeuerwehr Linz mit 3.000 Kilogramm Flammbrandpulver angefordert. Zwei Feuerwehrangehörige wurde mit einem gebrochenen Finger bzw. einer Rauchtgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Derzeit stehen 13 Feuerwehren aus Niederösterreich und fünf Feuerwehren aus Oberösterreich im Einsatz.

Im Einsatz:
FF Stadt. St. Valentin, BTF CNH Österreich, FF Amstetten, FF St. Pantaleon, FF Rems, FF Stadt Haag, FF Ernsthofen, FF Erla, FF Ennsdorf, FF Endholz, FF Thürnbuch-Au, FF Strengberg, FF Pinnersdorf sowie aus Oberösterreich die FF Enns, FF Asten, FF Raffelstetten, BTF Nettingsdorfer Papierfabrik und die BF Linz.

http://www.foto-kerschi.at/


Die Rauchsäule vom Linzer Pöstlingberg aus!

Bericht ORF-Niederoesterreich:
Auf dem Areal eines Reifenhändlers im Gewerbepark in St. Valentin (Bezirk Amstetten) ist am Montagabend gegen 19.30 Uhr ein Großbrand ausgebrochen. Nach ersten Informationen sollen etwa 20.000 Reifen brennen.

Mehr als zehn Notrufmeldungen gingen in der Bereichsalarmzentrale der Feuerwehr Amstetten gegen 19.00 Uhr ein. Die fast zwei Kilometer hohe schwarze Rauchsäule, die sich über der brennenden Reifenhalle gebildet hat, ist in allen Richtungen viele Kilometer weit zu sehen.

Eine riesige schwarze Rauchsäule bildete sich, die nach ersten Informationen sogar im rund 40 Kilometer entfernten Amstetten und bis nach Linz zu sehen war, so der Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich, Franz Resperger. „Es ist ein massiver Atemschutzeinsatz. Die Löscharbeiten werden zudem durch Wassermangel erschwert“, schilderte Resperger.

Aufgrund der enormen Rauchentwicklung durch den brennenden Gummi habe man den Brandherd zu Beginn des Einsatzes nicht ausfindig machen können. Im Einsatz standen vorerst acht Feuerwehren mit 120 Einsatzkräften.

Der Einsatz wurde auch von vier Feuerwehren aus Oberösterreich unterstützt. „Unter anderem die Berufsfeuerwehr Linz, diese hat 3.000 Kilogramm Löschpulver und einen ferngesteuerten Löschroboter an den Einsatzort gebracht“, sagt Resperger.

Die Rauchsäule war bis zu 300 Meter hoch, Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht: „Der Wind ist günstig, der Rauch steigt kerzengerade in die Höhe und gefährdet keine umliegenden Gebäude.“ An eine Brandbekämpfung im Inneren der Halle ist derzeit nicht zu denken, „es wäre viel zu gefährlich, immer wieder kommt es außerdem zu kleineren Explosionen, weil Reifen platzen.“ Bislang wurden zwei Feuerwehrmänner verletzt, einer erlitt eine Rauchgasvergiftung, ein zweiter brach sich einen Finger. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis in die Morgenstunden dauern.

ORF Niederoesterreich

ORF-Infos per 5. August:
Der Großbrand auf dem Areal eines Reifenhändlers im Gewerbepark in St. Valentin (Bezirk Amstetten) hält die Einsatzkräfte auch am Dienstag noch in Atem. Immer wieder flackern Glutnester auf. In der Halle waren 20.000 Reifen gelagert.


Insgesamt waren 18 Feuerwehren mit 330 Kräften vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Der Einsatz wurde auch von vier Feuerwehren aus Oberösterreich unterstützt: „Unter anderem die Berufsfeuerwehr Linz, diese hat 3.000 Kilogramm Löschpulver und einen ferngesteuerten Löschroboter an den Einsatzort gebracht“, so der Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich, Franz Resperger.


Dabei handelt es sich um ein ferngesteuertes Gerät, erklärt der Einsatzleiter der Feuerwehr St. Valentin, Peter Spanyar. „Das ist ein großer Ventilator, der sehr fein Wasser zerstäubt.


Somit kommt ein guter Kühleffekt zu Tragen, weil keiner davorstehen und das Gerät bedienen muss.“ Einige Einsatzkräfte waren die ganze Nacht in St. Valentin, immer wieder flackerten Glutnester auf, sagt Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten.


Um 7.00 Uhr soll die Mannschaft wieder aufgestockt werden. Gutlederer rechnet damit, dass die Löscharbeiten noch den ganzen Tag dauern werden.

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