Schweiz: Vier rauchgasverletzte Feuerwehrleute bei Brand in Schule

Sins (Schweiz): In der Nacht auf den 29. September 2014 brach ein Brand im Werkraum des Schulhauses Ammannsmatt aus. Vier Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Gemeinde setzt eine Belohnung von 2’000 Franken aus. Vom Brand betroffen, war das Schulhaus Ammannsmatt in Sins. Passanten meldeten am Sonntag, 28. September 2014, um zirka 20.30 Uhr, der Feuer-Alarmzentrale 118, dass sie Rauch aus dem Innern des Gebäudes sehen.

Umgehend rückten Polizeipatrouillen und die Feuerwehren Sins-Abtwil und Dietwil-Oberrüti an den Brandplatz aus. Der Löschmannschaft gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. Vier Angehörige der Feuerwehr mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist beträchtlich und dürfte nach ersten Schätzungen zirka 500’000 Franken betragen.

Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Nach bisherigen Erkenntnissen brach der Brand im Innern des Pavillons aus. Eine vorsätzliche Brandlegung steht im Vordergrund. Passanten konnten beobachten, wie kurz nach Brandausbruch zwei Jugendliche, dunkel gekleidet, vom Schulhaus weggerannt sind. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eröffnete eine Untersuchung. Die Gemeinde Sins setzt eine Belohnung von 2’000 Franken aus für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen.
