Brand

Deutschland: Selbstentzündung im Kohlehaufen im Düsseldorfer Hafen

Düsseldorf (Deutschland): Ein im Hafen von Düsseldorf aufgeschichteter Kohlehaufen geriet gegen 12.50 Uhr des 5. Oktober 2014 durch eine Selbstentzündung in Brand. Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz, um den Glutbrand zu löschen.

Ein Spaziergänger hatte Rauch aus dem offenen Kohlebunker bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Der Löschzug Hüttenstraße fuhr daraufhin zur Hamburger Straße. Dort lagert ein riesiger Haufen Kohle – mehrere HUNDERT Kubikmeter, die nach und nach mit Güterzügen und Lastwagen abgefahren werden soll. Zunächst setzten die Feuerwehrmänner mehrere Löschrohre ein, um den Brand zu bekämpfen. Parallel unterstütze die Drehleiter mit einem Wasserwerfer die Löschaktion. Auch Mitarbeiter der Hafenbetriebe halfen, den Brand zu bekämpfen: Mit der Schaufel eines Portalkranes schöpfte der Kranführer mit jeder Ladung 6.000 Liter Rheinwasser aus dem Hafenbecken über den Glutbrand. Nach rund drei Stunden war kein Feuer mehr zu lokalisieren.

Mit Wärmebildkameras „scannten“ Feuerwehrleute den Kohlehaufen ab. Es herrschte wieder normale Umgebungstemperatur. Der Einsatzleiter gab die Order an das Hafenpersonal, den Kohlebunker weiter zu beobachten, da erfahrungsgemäß dieser wieder aufflammen könnte. Dies bewahrheitete sich dann in der Nacht zum Montag. Gegen 2.55 Uhr wurde Feuerschein aus dem Bunker an die Leitstelle gemeldet. Auch jetzt kamen mehrere Löschrohre zum Einsatz. Anschließend schichtete der große Kran etwa 200 Kubikmeter Kohle auf einen anderen Lagerplatz um. Die Feuerwehr war bis um 5 Uhr im Einsatz.

Im Laufe des Vormittags wurde die Kohle weiter umgeschichtet werden, so die Absprache zwischen dem Hafenmeister und der Einsatzleitung.

Feuerwehr Duesseldorf

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