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Ktn: Keine Atemschutztauglichkeitsuntersuchungen wegen Defekt

Kärnten: Der Bus mit der Atemschutz-Untersuchungsstrecke der Kärntner Feuerwehr ist zur Zeit außer Betrieb. Etwa 1.000 Feuerwehrmänner haben deswegen ihre vorgeschriebene Untersuchung noch nicht absolviert und dürfen nicht mit schwerem Atemschutz ausrücken.

Dieser mobile Bus, in dem sich medizinische Untersuchungsgeräte befinden, ist in den Bezirken im Einsatz. Untersucht werden damit jene Feuerwehrmänner, die mit schwerem Atemschutz im Einsatz sind. Wegen eines Software Problems ist der Bus seit Sommer nicht mehr im Einsatz. Von den 22.000 Feuerwehrleuten in Kärnten sind etwa 7.000 betroffen. Sie sind dafür ausgebildet, mit schweren Atemschutzgeräten auszurücken.

Feuerwehr wartet auf neue Software: Der Feuerwehr sind die Hände gebunden, weil sie von einer Fremdfirma abhängig ist. Es werde noch ein paar Wochen dauern, bis die notwendige Software geliefert wird, sagte der Innendienstleiter des Landesfeuerwehrverbandes Oskar Grabner. Das habe allerdings keine Auswirkung auf die tägliche Einsatzarbeit, betonte Grabner, es stünden genügend andere Feuerwehrleute bereit, die mit schwerem Atemschutz einen Brand löschen könnten und ihre Tauglichkeitsüberprüfung haben.

Seit acht Jahren gibt es die mobile Atemschutz-Untersuchungsstrecke in Kärnten. Feuerwehrleute, die mit schwerem Atemschutz im Einsatz sind, müssen sich alle drei Jahre auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen lassen, das ist gesetzlich vorgeschrieben. In Kärnten werden pro Jahr etwa 2.000 Feuerwehrleute untersucht. Der Bus mit den medizinischen Geräten kommt in jeden Bezirk. Es werden Lungenfunktion und Fitness überprüft.

Tauglichkeit alle drei Jahre überprüfen: Grabner: „Die Untersuchungsreihenfolge ist bis zum 50. Lebensjahr alle drei Jahre, über dem 50. Lebensjahr ist die Untersuchung jährlich vorgeschrieben.“ Die Gemeinden sparen, durch diese Serviceleistung des Landesfeuerwehrverbandes Geld, sagte Grabner: „Ein Proband in der Untersuchungsstrecke kostet der Gemeinde 12,50 Euro. Eine Untersuchung beim Arzt kostet 100 Euro. Wir sind bemüht, diese Untersuchungsstrecke so bald wie möglich wieder zum Einsatz zu bringen. Weil wir von der Firma abhängig sind, wird es aber voraussichtlich noch einige Wochen dauern.“

ORF Kaernten

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