Deutschland: Ausgedehnter Zimmerbrand in Dachgeschosswohnung

STUTTGART (DEUTSCHLAND): Der Bewohner selbst meldete am Vormittag des 26. Jänner 2015 über den Notruf 112 einen Brand in seiner Wohnung.

Bei der Essenszubereitung auf einem Camping-Gaskocher kam es zu einem Brand. Eigene Löschversuche brachten keinen Erfolg, weshalb die Feuerwehr angefordert wurde. Bereits beim Eintreffen wurde vom Einsatzleiter das Alarmstichwort erhöht, da starker Rauch und Flammen aus einem Dachfenster einen fortgeschrittenen Brand vermuten ließen. Der erst eintreffende Einsatzleiter erkundete sofort die Lage von außen und im Gebäude. Die betroffene Wohnung war bereits stark verraucht und konnte nur noch mit Atemschutzgerät betreten werden. In der Wohnung explodierten mehrere Gaskartuschen. Der Bewohner, der inzwischen seine Wohnung verlassen hatte, musste mit leichter Rauchgasvergiftung medizinisch erstversorgt und mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in eine Klinik gefahren werden.

Umgehend wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit einem Löschrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Bereits nach kurzer Zeit konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Es dauerte an, bis "Feuer aus" gemeldet werden konnte, da sich einiges an Brandlast in der Wohnung befand und der Brand schon so weit fortgeschritten war, dass er sich auf die Dachkonstruktion auszubreiten begann. Die Wohnung ist durch den Brand unbewohnbar. Eine Brandwache der Feuerwehr war noch einige Zeit vor Ort belassen worden, bis die Nachkontrolle der Einsatzstelle am Nachmittag mittels Wärmebildkamera ergab, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind.

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