Bayern: Dehnfugenbrand im 15. Stockwerk auf Baustelle in München

MÜNCHEN (BAYERN): Ein Kranfahrer alarmierte am Morgen des 19. Mai 2015 die Feuerwehr München zu einer Rauchentwicklung aus der Hochhausbaustelle. Bei Ankunft der Einsatzkräfte waren deutliche Rauchfahnen auf Höhe des 15. Stockwerkes zu erkennen.

Eine Dehnfuge zwischen dem außenliegenden Treppenhaus und dem Gebäudekomplex war in Brand geraten. Ursächlich hierfür waren gestrige Demontagearbeiten an der Außenfassade. Der Schwelbrand konnte sich im Laufe der Nacht vom 13. bis hin zum 16. Obergeschoss ausbreiten.

Schwierige Löschmaßnahmen

Da sich die Löschmaßnahmen, als auch die Zugänglichkeiten als sehr schwierig erwiesen, wurde in den ersten Aufbaumaßnahmen eine große Anzahl an Einsatzkräften benötigt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Umfeld der Einsatzstelle. Mehrere Trupps kontrollierten mit Wärmebildkameras die Hauswände in den betroffenen Stockwerke auf Erwärmung. Anschließend wurden in die so festgestellten warmen Bereiche mehrere Löcher gebohrt und mit speziellen
Löschlanzen Wasser in die Dehnfuge eingebracht.
Nach Beendigung der ersten Löschmaßnahmen brach die Baufirma weitere Sichtungsöffnungen aus den Wänden. Da bei solchen Brandereignissen ein erneutes glimmen einzelner Glutnester nicht ausgeschlossen werden kann, müssen noch den ganzen Tag Kontrollen durch die Feuerwehr durchgeführt werden.

Berufsfeuerwehr München

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