Deutschland: Lagerhalle in Krummendeich vermutlich durch Blitzschlag in Brand geraten und vollständig niedergebrannt

KRUMMENDEICH (DEUTSCHLAND): In der Nacht auf 15. August 2015 ist kurz nach Mitternacht in Krummendeich im nördlichen Teil des Landkreises Stade in der Straße “Elbdeich” eine Lagerhalle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Brand geraten und vollständig niedergebrannt.

Gegen kurz nach Mitternacht war der Eigentümer durch lautes Knacken und Knistern wach geworden und hatte bemerkt, dass die Halle brennt. Er hatte daraufhin sofort die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten der ca. 120 eingesetzten Feuerwehrleute aus allen sechs Ortswehren der Samtgemeinde Nordkehdingen am Brandort eintrafen, stand die ca. 20 x 40 m große Halle bereits in Vollbrand. In der Holzhalle mit Reetdach und Giebelfachwerk waren ca. 10 bis 15 Strohballen gelagert, die sonst gelegentlich in der Halle stehenden zwei Pferde befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf der Weide. Trotz des massiven Löscheinsatzes der Feuerwehr, der teilweise unter schwerem Atemschutz vorgenommen werden musste, konnte das Gebäude nicht gehalten werden und brannte vollständig nieder.

Personen und Tiere wurden bei dem Brand nicht verletzt, der vorsorglich mit eingesetzte Rettungsdienst aus Freiburg brauchte nicht eingreifen. Der durch das Feuer entstandene Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 100.000 Euro belaufen. Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade haben noch am Brandort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der PI Stade erwartet, die Anfang der kommenden Woche anlaufen werden.

Da zum Zeitpunkt des Brandausbruchs schwere Gewitter über Kehdingen und den Rest des Landkreises Stade gezogen sind, ist nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen der Ausbruch des Feuers durch einen Blitzeinschlag nicht auszuschließen. Neben einem Baum auf der Straße in Königreich und abgebrochenen Ästen an anderen Stellen, mussten die Feuerwehren noch zu drei vollgelaufenen Kellern in Estebrügge und Neukloster ausrücken, größere Schäden entstanden dabei aber nicht.

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