Stmk: Waldbrand im Steilgelände in Leoben: Endgültiges “Brand Aus” am 8.12.2015

LEOBEN (STMK): Seit Samstag, 05.12.2015, hielt ein Waldbrand zahlreiche Feuerwehren des Bereichs Leoben, sowie benachbarter Feuerwehrbereiche auf Trab. In Spitzenzeiten standen mehr als 210 Feuerwehrfrauen – und Männer aus drei Feuerwehrbereichen im Einsatz. Am 08.12.2015 um 14:05 Uhr konnte schlussendlich vom Einsatzleiter OBI Rene Bittner „Brand Aus” gegeben werden.

Die tatkräftige Unterstützung des Flugdienstes der Feuerwehr sowie von Hubschraubern des Bundesministeriums für Inneres und des österreichischen Bundesheeres trugen in den vergangenen Tagen wesentlich zum Einsatzerfolg bei. Nicht zu vergessen sind hierbei die enormen Leistungen jedes einzelnen Mitglieds der Feuerwehr oder einer weiteren beteiligten Einsatzorganisation, die in den vergangenen Tagen unter schwierigsten Bedingungen stunden- beziehungsweise auch tagelang in Einsatz standen.

Am Sonntag, dem 08.12.2015, wurde ein spezieller FLIR-Hubschrauber (Anm.: FLIR bedeutet „forward looking infra red" und beschreibt eine Technik zur Lokalisierung von Temperaturunterschieden) des Innenministeriums hinzugezogen und der betroffene Bereich großräumig auf Glutnester abgesucht, wobei keine weiteren Glutnester aufgefunden werden konnten. Nach dem Abschluss der Aufräumarbeiten konnte schlussendlich um 14:05 Uhr „Brand Aus" gegeben werden.

Die letzten beiden Tage im Einsatz:

07.12.2015:

  • 5 Feuerwehren (Bereich Leoben), 14 Fahrzeuge, 63 Feuerwehrmitglieder
  • Bergrettung
  • Österreichisches Rotes Kreuz, Polizei

 
08.12.2015:

  • 3 Feuerwehren (Bereich Leoben), 8 Fahrzeuge, 25 Feuerwehrmitglieder
  • Bergrettung
  • Österreichisches Rotes Kreuz, Polizei, Hubschrauber des Innenministeriums

Bereichsfeuerwehrverband Leoben

Info: Den ersten Berichtsblock für den 6. und 7. Dezember finden Sie in den verwandten Links unterhalb dieses Beitrages!

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