Deutschland: 100.000 Euro Schaden bei Brand in Gymnasium in Stade

STADE (DEUTSCHLAND): Gegen 16:15 Uhr des 23. März 2016 wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Feuer in einem Gebäude des Stader Gymnasiums Athenaeum in der Harsefelder Straße gemeldet. Eine zufällig noch im Gebäude befindliche Lehrkraft hatte den Brand in einem Serverraum im 1. Obergeschoß des Hauptgebäudes bemerkt und sofort den Notruf ausgelöst.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Den ca. 50 eingesetzten Feuerwehrleuten aus beiden Zügen der Ortswehr Stade gelang es dann schnell, unter schwerem Atemschutz in das Gebäude einzudringen und die Flammen zu löschen bevor diese noch auf andere Räume übergreifen konnten.


Brandausbreitung durch Schächte und Zwischendecken
Durch die technischen Gegebenheiten im Gebäude hatte sich der Brand in Kabelschächte und Zwischendecken ausgedehnt, so dass es mehrere Stunden dauerte bis komplette Entwarnung gegeben werden konnte. Teilweise mussten Decken und Schächte geöffnet und mit der Wärmebildkamera überprüft werden, um alle Glutnester endgültig ablöschen zu können.
Um für die Löscharbeiten in das verschlossene Gebäude vordringen zu können, musste die Feuerwehr eine Scheibe der Eingangstür einschlagen. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Feuerwehr und Polizei auf ca. 100.000 Euro belaufen.

Ob es durch den Brand zu Ausfällen im Unterricht kommen wird, kann zur Zeit noch nicht abgeschätzt werden, derzeit sind ja auch sowieso noch Osterferien. Verletzt wurde durch den Brand niemand, der vorsorglich mit alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen. Tatortermittler der Polizei nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Die Harsefelder Straße musste für die Zeit der Löscharbeiten ebenfalls für ca. zwei Stunden gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Polizei örtlich umgeleitet, es kam zu Behinderungen im Feierabendverkehr.

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