Nö: Schwierige Menschenrettung nach Kollision zwischen Zug und Auto bei St. Pölten

ST. PÖLTEN (NÖ): Am Mittwoch, den 7. Juni 2017, wurde die Freiwillige Feuerwehr St.Pölten – St.Georgen zu einer Menschenrettung gerufen. Auf der bekannten Eisenbahnkreuzung B20 / Ochsenburgerstraße (gesichert mit einer Lichtanlage) war es zu einem Zusammenstoß zwischen einen Eisenbahntriebwagen und einem Pkw gekommen.

Aufgrund der Alarmstufe wurden die Feuerwehren St.Pölten-Ochsenburg, St.Pölten-Stadt und Wilhelmsburg-Stadt ebenfalls mitalarmiert.

Schwierige Personenrettung
Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Feuerwehren wurde die eingeklemmte Person bereits von den Rettungskräften behandelt und war zu diesem Zeitpunkt auch bei Bewusstsein. Aufgrund der starken Verformung des Fahrzeuges gestaltete sich die Menschenrettung als äußerst schwierig.
Mit Hilfe der hydraulischen Rettungsgeräte wurden die Beifahrertüren entfernt, um sich einen Zugang in das Fahrzeuginnere zu verschaffen. Mit Hilfe eines hydraulischen Rettungsstempels wurde das Fahrzeug Stück für Stück wieder in den Normalzustand zurückversetzt, bis die eingeklemmte Person schließlich befreit werden konnte.
Der 59-jährige Fahrzeuglenker aus dem Bezirk St.Pölten wurde anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Notarztwagen in das LKH St.Pölten eingeliefert. Der Personentriebwagen war zum Zeitpunkt der Kollision zum Teil besetzt (keine Verletzten) und mit einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h unterwegs.

Nach der Unfallaufnahme durch die ÖBB und der Polizei wurde das Unfallfahrzeug mit Hilfe des Krankfahrzeuges der Feuerwehr Wilhelmsburg-Stadt auf den Abschleppanhänger der Feuerwehr St.Georgen verladen und abtransportiert. Nach rund 2,5 Stunden konnten die Feuerwehren wieder abrücken.
Im Einsatz standen insgesamt 4 Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen und 74 Feuerwehrmitgliedern.

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