Stmk: Explosion eines Schnaps-Brennkessels als Annahme der Abschnittsübung

STALLHOF (STMK): 2018 fand am 14. April die Abschnittsübung des Abschnittes 7 „Oberes Stainztal“ in Stallhof statt. Übungsannahme war die Explosion eines Schnaps-Brennkessels mit mehreren Vermissten.

Als zuständige Feuerwehr wurde die FF Stallhof erstalarmiert und rückte mit dem Tanklöschfahrzeug TLF 1000 aus. Nach Erkunden der Lage durch den Übungseinsatzleiter, HBI Reinhold Albler, wurde Abschnittsalarm ausgelöst und der zuständige ABI Anton Schmidt mitalarmiert. Zur weiteren Unterstützung wurden das Einsatzleitfahrzeug, kurz ELF, welches bei der FF Wildbach stationiert ist, sowie das Wechselladerfahrzeug mit dem Atemschutzcontainer (WLF-WLA Atemschutz abgekürzt) der BTF Magna Lannach mitalarmiert.

Auf ihrem Anfahrtsweg kam die FF Ettendorf auf der Kreuzung Ettendorferstraße / Mitterweg zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und fünf verletzten Personen. Da durch diesen Verkehrsunfall die Wehren Ettendorf, Rossegg und Pirkhof gebunden waren, musste die Einsatzleitung die Wehren Grafendorf und Neudorf vom Abschnitt 06 / Unteres Stainztal nachalarmieren.

Die Herausforderung dieser Übung bestand in der Koordination der beteiligten Kräfte.
Umgehend wurde eine Einsatzleitung für Sanitätskräfte aufgebaut. Das Einsatzgebiet wurde in zwei Einsatzabschnitte geteilt, zwei Atemschutzsammelplätze und ein Sanitätsplatz mit Zelt festgelegt.
So wurden die Aufgaben, das Retten und Versorgen der Verletzten, Aufbau mehrerer Zubringerleitungen zur Wasserversorgung der Brandbekämpfung und zum Schutz der Nebengebäude, sichergestellt.

Nach ca. zwei Stunden konnte „Brand aus“ und „zum Abmarsch fertig“ gegeben werden. Nach dem Versorgen der Gerätschaft wurde zur Nachbesprechung in die Festhalle Stallhof abgerückt.

Insgesamt waren 115 Mann mit 25 Fahrzeugen von 10 Feuerwehren, Rotes- und Grünes Kreuz, eingesetzt. Ebenfalls vor Ort waren OBR Helmut Lanz vom Bereichsfeuerwehrverband Deutschlandsberg und der Bürgermeister der Marktgemeinde Stainz, OSR Walter Eichmann. Als Übungsbeobachter war auch eine Feuerwehr aus Kroatien mit 10 Mann vor Ort.

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