Oö: Muldencontainer wurde zur Heißausbildungsanlage

Die erste Station war ein Kennenlernen des Firmenareals auf dem die Übung abgehalten wurde. Des Weiteren wurden einige wichtige Hintergrundinformationen für das Arbeiten auf bzw. in der Nähe von Gleisanlagen – die Übung wurde unmittelbar in der Nähe von Gleisanlagen der ÖBB durchgeführt- sowie Grundsätze der Schaumproduktion mit den Mitteln der Feuerwehr durchbesprochen.

Sowie der kleine theoretische Block beendet war, begangen die rund 20 Mann mit der Praxis. 200 Meter Schlauch, zwei Tanklöschfahrzeuge, ein Löschfahrzeug mit Allradantrieb, ein Mannschaftstransportfahrzeug und die Schlagkraft der Männer waren notwendig, um die Wasserversorgung zum Brandherd sicherstellen zu können und sämtliche Löschmitteln zur Einsatzstelle zu bekommen.

Zwei Stationen, zwei Themenschwerpunkte
Leicht-, Mittel-, Schwerschaum und Netzmittel werden bei der Feuerwehr für Flüssigkeitsbrände wie auch für Feststoffbrände eingesetzt, um ehestmöglich den Löscherfolg zu erzielen. Diese Schaumarten können auf unterschiedliche Weisen produziert werden. So ist es notwendig, im Ernstfall alle Gerätschaften genau zu kennen. Das war das Ziel der ersten Station.

Bei der zweiten Station wurden die Kenntnisse nun gefestigt, indem jeder Kamerad die Möglichkeit hatte, sich der Feuersbrunst zu stellen und das Feuer abzulöschen. Nicht immer eine leichte Aufgabe bei derart großer Strahlungshitze. Den Löscheinheiten standen Hohlstrahlrohre zur Verfügung, um nahe genug an den Brandherd heranzukommen.

Wichtige Erfahrungen und ein großes Maß an Respekt vor den möglichen Szenarien, denen Feuerwehrmänner und Frauen im Alltag begegnen, wurden/wurde entwickelt und rief den Kameraden in Erinnerung, wie gefährlich die Arbeit als Feuerwehrmann/Frau ist.

Freiw. Feuerwehr Steyr

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