Oö: Atemschutzübung der etwas anderen Art im Abschnitt Engelhartszell

An dieser Übung nahmen 31 Kameraden von fünf Feuerwehren aus dem Abschnitt Engelhartszell teil. Gleich bei der ersten Station wurde den Kameraden richtig warm unter der Maske und der Schutzbekleidung. Ein Fußballspiel mit verkürzten Spielzeiten, etwa fünf Minuten, stand auf dem Programm.
Im Anschluss an die körperliche Belastung wurde das Gehirn mit räumlichen Vorstellungsvermögen auf die Probe gestellt. Beim Lego für Atemschutzträger galt es die Anweisungen des Truppführers möglichst gut zu verstehen und diese umzusetzen. Der Truppführer hatte die Struktur einer aus Legosteinen aufgebauten Figur per Funk an die Truppmänner weiterzugeben. Diese hatten zu Beginn der Aufgabe eine leere Platte vor sich und mussten den Erklärungen des Truppführers für den Aufbau folgen.

Als dritte Station wurde ein Raum verraucht und musste darauf von diesem frei gemacht werden. Dabei wurde mit einer HD-Löschleitung zum verrauchten Raum gegangen und mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern gesucht. Danach wurden die Fenster geöffnet und „Lüfter Marsch!“ gegeben. Die vierte und letzte Station bestand aus einer eigentlich simplen Aufgabe für Feuerwehrleute. Eine Saugleitung aufzubauen und die Leine anzulegen. Doch unter schwerem Atemschutz fällt das Kuppeln und Leinenanlegen schwerer als ohne diese Gerätschaften.
In manchen Fällen war zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Saugleitung ein Pfeifen zu hören. Ein Zeichen dafür, dass sich die Luft in den Atemschutzflaschen dem Ende neigt.
Zum Abschluss bedankte sich OAW Ernst Huber für die Teilnahme durch die zahlreichen Kameraden und hob die Verbindungen zum realen Einsatz bei dieser Übung heraus. Auch der Abschnittsfeuerwehrkommandant Stellvertreter, Johann Penzinger, sprach seine Dankesworte gegenüber den anwesenden Kameraden im Feuerwehrhaus in Esternberg aus.

Freiw. Feuerwehr Esternberg

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