Nö: Schulung Katastrophenmanagement Feuerwehr und Behörde

ST. PÖLTEN (NÖ): Die nächste Katastrophe kommt bestimmt → Hochwasser, Schneemassen, Stürme, Waldbrände. Schreckensszenarien, die angesichts des Klimawandels zunehmen werden. „Wir müssen vorbereitet sein, die nächste Katastrophe kommt bestimmt”, betonen Bezirkshauptmann Josef Kronister und Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder. Grund genug für die beiden in Sachen „Katastrophenmanagement” Akzente zu setzen.

Die Zusammenarbeit und Koordination von Behörde, Gemeinden und Einsatzorganisationen im Ernstfall war am Mittwoch, 18. September 2019,  bei einer Informationsveranstaltung in der Feuerwehrzentrale St. Pölten ein Schwerpunktthema. Neben Vertretern von Gemeinden aus dem gesamten Bezirk waren auch Rotes Kreuz und Samariterbund vertreten. Für Bezirkshauptmann Josef Kronister ist die Bewusstseinsbildung in den Gemeinden ein wichtiges Anliegen: „Jede Gemeinde kann es treffen. Daher sind die Erstellung von Katastrophenschutzplänen und begleitende Schulungen wichtig.”

Im November (22. 11.2019) wird das Gehörte bei einer groß angelegten Stabsrahmenübung mit dem Thema „Hochwasser” in die Praxis umgesetzt. Neben den Führungsstäben der Bezirksverwaltungsbehörde und des Bezirksfeuerwehrkommandos werden in den Gemeinden Böheimkirchen und Kirchstetten die Gemeindestäbe aktiviert und die Feuerwehren gemeinsam mit der Rettung Hochwasser-Szenarien beüben. Der Übungsbogen spannt sich von eingeschlossenen Menschen in überschwemmten Häusern bis zur Evakuierung von Zugpassagieren. Mehr will Übungsleiter Oberbrandrat Georg Schröder aber noch nicht verraten: „Es wird am Übungstag noch die eine oder andere Überraschung geben. Da es sich um ein Pilotprojekt handelt, werden den beiden Gemeinden für die Stabsarbeit Berater der Feuerwehr zur Unterstützung beigestellt.”

Bezirks-Feuerwehrkommando St. Pölten

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