Bayern: Mann erlitt bei Dachstuhlbrand in München Verbrennungen

MÜNCHEN (BAYERN): Am Morgen des 2. Februar 2020 ist es zu einem Dachstuhlbrand im Josef-Ritz-Weg in München gekommen. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Am Sonntagmorgen ging ein Anruf einer 19-jährigen Frau in der Integrierten Leitstelle ein. Sie meldete einen Brand in einem Reihenmittelhaus im Josef-Ritz-Weg im Stadtteil Berg am Laim. Der Einsatzleiter des eintreffenden Löschzuges bestätigte den Brand, der bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hatte und forderte einen zweiten Löschzug nach. Mit insgesamt drei C-Rohre wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Eine Ausbreitung des Feuers auf die Nachbargebäude konnte rechtzeitig verhindert werden. Nach rund 45 Minuten war der Brand unter Kontrolle.

Die Familie, darunter die 19-jährige Mitteilerin, eine 53-jährige Frau, ein 57-jähriger Mann und ein Hund konnten selbstständig das Wohngebäude verlassen. Ein zweiter Hund musst von einem Hundeführer der Polizei aus dem Haus gerettet werden.

Der 57-Jährige wurde wegen Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung in ein Münchner Krankenhaus transportiert. Beide Frauen wurden ambulant von einer Rettungswagenbesatzung versorgt und mussten nicht transportiert werden. Ein Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams betreute sie weiter. Beide Hunde sind wohl auf.

Da eine Vielzahl von Glutnestern aufwendig freigelegt werden mussten, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten aufwändig und zogen sich bis in den frühen Nachmittag. Zum Sichern der Einsatzkräfte und zur technischen Unterstützung, kam ein Feuerwehrkran zum Einsatz. Mit einer Plane wurde das Dach provisorisch abgedichtet. Die Brandfahndung der Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden befindet sich im mittleren sechsstelligen Bereich.
Neben der Berufsfeuerwehr stand auch die Freiwillige Feuerwehr München im Einsatz.

Berufsfeuerwehr München

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