Oö: Ein Todesopfer bei Kellerbrand in Weibern → Suizid

WEIBERN (OÖ): Im Bezirk Grieskirchen kam es am Donnerstag, 13. Februar 2020, am frühen Nachmittag zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. 

Tödlich endete Donnerstagmittag ein Kellerbrand in einem Wohnhaus in Weibern (Bezirk Grieskirchen). Drei Feuerwehren wurden zu dem Brand alarmiert. Unterschiedliche Angaben über einen gemeldeten Brand gab es Donnerstagmittag in Weibern. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich, dass es sich um einen Kellerbrand gehandelt hatte.

Zwei Personen wurden leicht verletzt, für eine Person kam trotz Wiederbelebungsversuchen leider jede Hilfe zu spät. Der Brand selbst konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehren rasch abgelöscht werden. Das betroffene Haus wurde anschließend belüftet.

Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen wurden aufgenommen. Fremdverschulden kann derzeit ebenso wenig ausgeschlossen werden wie eine Suizidabsicht.

Laumat.at

Meldung der Polizei

Am 13. Februar 2020 gegen 12:40 Uhr kam ein 50-Jähriger aus Weibern in Begleitung einer 51-jährigen Bekannten zu seinem Wohnhaus. Im Haus bemerkten die beiden Rauch und unmittelbar darauf fanden sie die 40-jährige Gattin des 50-Jährigen leblos auf. Der 50-Jährige und die 51-Jährige brachten daraufhin die 40-Jährige ins Freie, verständigten die Rettungskräfte und leisteten Erste Hilfe.

Von den eingetroffenen Rettungskräften konnte nur mehr der Tod der 40-Jährigen festgestellt werden. Der Mann und die 51-Jährige erlitten bei der Bergung der Frau eine Rauchgasvergiftung und wurden ins Krankenhaus Grieskirchen eingeliefert. Der Brand war jedoch bereits erloschen, sodass keine Löschmaßnahmen durchgeführt werden mussten.
Die weiteren Erhebungen wurden vom LKA übernommen. Seitens der Staatsanwaltschaft Wels wurde zur Feststellung der genauen Todesursache eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.

Nachtragsmeldung der Polizei vom 14. Februar

Am heutigen Tage wurde die Leiche der 40-Jährigen in Linz von der Gerichtsmedizin Salzburg obduziert. Nach vorläufigem Ergebnis ist das Opfer durch Einatmen von Rauchgasen verstorben. Im Zuge der Obduktion konnten keine Hinweise auf Fremdeinwirkung festgestellt werden.
Nach bisherigem Erhebungsergebnis ist davon auszugehen, dass das Opfer Suizid begangen hatte. Es verschüttete Benzin im Heizraum und brachte dieses auch zur Zündung. Das Haus war zur Tatzeit versperrt.

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