Bayern: THW als Logistiker während der Corona-Krise

MÜNCHEN (BAYERN): Das THW leistet seit Anfang März einen wichtigen Beitrag gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Bayern: Am Sonntag, 5. April 2020, waren 438 Helferinnen und Helfer aus 112 Dienststellen im Einsatz. Kernaufgabe bleibt die Zentrallogistik für den Freistaat.

Ganz wichtig für den Erfolg des gesamten Einsatzes ist auch die Unterstützung für die Partnerbehörden und Hilfsorganisationen: zum Beispiel für die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen. Diese dient wie viele andere Maßnahmen auch, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Bundespolizei benötigt dazu temporäre Infrastruktur, um ihre Aufgabe sicher erledigen zu können. Das THW hilft dabei und bestätigt sich als zuverlässiger Partner. Ein Beispiel dazu sind die Einsätze der Ortsverbände Cham und Roding.

Seit Freitag, dem 13. März 2020, leisten die beiden Ortsverbände am Grenzübergang Furth im Wald konkrete Unterstützung für die Bundespolizei. Ziel der Maßnahmen ist es, die Kontrollmöglichkeiten für die deutschen und tschechischen Beamten mit Beleuchtung, Strom und mehreren beheizten Zelten zu erweitern, um den Grenzverkehr auf Corona-Verdachtsfälle zu überwachen.

In abwechselnden Schichten betreuten die Aktiven der THW-Ortsverbände Cham und Roding die Anlagen und sorgten für die Versorgung mit Treibstoffen oder überprüften die Standsicherheit von Stativen und Zelten. Zweifellos am Gefragtesten waren bei den Polizisten beider Nationen die Zeltheizungen des THW, welche die kalten oberpfälzer Nächte erträglicher gestalteten. Der Einsatz dauert aktuell an.

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