D: Aufwändige Brandbekämpfung bei Altholzlager in Grevenbroich

GREVENBROICH (DEUTSCHLAND): Zwei vermeintlich getrennte Einsatzstellen, zu denen die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss am Ostersamstag; 11. April 2020, gegen 17:30 Uhr Feuerwehrkräfte aus Grevenbroich und Korschenbroich entsandt hatte, entpuppten sich beim Eintreffen der Helfer als ein und der selbe Brand eines ausgedehnten Altholz- und Gestrüpp-Stapels, der daraufhin von beiden Wehren gemeinsam bekämpft wurde.

Anrufer hatten der Leitstelle einerseits einen Feldbrand bei Lüttenglehn, andererseits brennenden Unrat an einem Tulpenfeld an der Kapellener Talstraße gemeldet. Tatsächlich aber war ein rund 30 x 20 Meter großer Haufen aus trockenem Holz und Gestrüpp an einem Landwirtschaftsbetrieb ne-ben der Autobahn 46 bei Kapellen in Brand geraten, den die Einsatzkräfte aufgrund des hoch aufsteigenden Qualms auf Sicht anfahren konnten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus beiden Kommunen schlugen die Flammen mehrere Meter hoch aus dem knochentrockenen Altholzstapel und drohten, auf umstehende Bäume und weitere Restholzhaufen in der Nähe überzugreifen. Zudem zog der Rauch Richtung Autobahn und Kapellen.

Um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern, bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen zeitweilig mit vier Strahlrohren. Dabei gingen die Trupps wegen der starken Rauchentwicklung mit schwerem Atemschutz vor. Wegen der begrenzten Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung am Brandort, versorgten Helfer beider Wehren die Einsatzstelle mit zwei Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr.

Rund zwei Stunden nach dem Alarm waren die letzten brennenden Holzreste auseinandergezogen, das Feuer gelöscht und die Einsatzkräfte aus beiden Wehren konnten wieder in ihre Standorte abrücken. Insgesamt waren rund 40 Helfer aus Grevenbroich, Kapellen sowie aus Liedberg, Glehn und Kor-schenbroich. Zur Ursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Aussagen machen.

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