Schweiz: Abkürzung genommen → Autobergung auf Wanderweg

WINTERTHUR (SCHWEIZ): In der Nacht auf Samstag, 18. April 2020, versuchte ein junger Mann, mit seinem Auto einen Wanderweg auf einem schmalen Grat bei Hoh-Wülflingen als Abkürzung zu benützen und blieb stecken.

Kurz nach 07.30 Uhr meldete sich ein Automobilist bei der Stadtpolizei und sagte, dass er sich mit seinem Auto auf dem Gratweg in Winterthur-Wülflingen festgefahren habe. Die ausgerückten Polizisten fanden den Mann mit seinem Auto auf dem schmalen Wanderweg, unmittelbar neben einer abschüssigen Stelle, über 200 Meter vom nächsten befahrbaren Weg entfernt.

Die Bergung des Autos gestaltete sich im unwegsamen Gelände schwierig. So musste neben dem Abschleppdienst auch die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur aufgeboten werden. Schließlich konnte das Fahrzeug mit Seilzuggeräten geborgen und abgeschleppt werden. Der Gratweg musste dazu vorübergehend gesperrt werden.

Der Lenker, ein 22-jähriger Italiener, gab an, dass er in der Nacht seine 20-jährige Beifahrerin habe nach Hause bringen wollen. Dabei habe den Wanderweg als Abkürzung verwenden wollen. Ferner gab der Lehrling gegenüber der Polizei zu, in der Nacht Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Es wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Das Fahrzeug wurde bei Aktion der beschädigt, der Lenker und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

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