Bayern: Kurioser Baumbrand → Feuerwehr schneit Glutherde frei

MÜNCHEN (BAYERN): Mit dem Alarmstichwort “Kleinbrand im Freien” wurde am Sonntagvormittag, 7. Juni 2020, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr München zur Maximiliansbrücke geschickt. Im Freitext war noch folgendes zu lesen: “Ein glühender Baum am Isarufer.”

Den Feuerwehrkräften war bereits beim Ausrücken klar, dass es sich um keinen routinemäßigen Einsatz handeln wird. An der Maximiliansbrücke wurden sie bereits von mehreren Passanten empfangen. In etwa 300 Meter Entfernung stand ein Teil des Stammes einer Esche in Brand. Der 30 Meter hohe Baum war bereits im unteren Bereich sehr morsch und an mehreren Stellen hohl. In diesen Hohlräumen kam es zu einem Brand, der sich rund drei Meter nach oben ausgebreitet hatte.

Mit einen C-Rohr wurde zunächst von außen die Glut abgelöscht. Da jedoch nicht alle Glutnester erreicht werden konnten, schnitt ein fachkundiger Feuerwehrmann einen kleinen Teil des Stammes heraus. Durch diese Öffnung konnten glühende Holzteile aus dem Stamm gezogen werden.

Erst nach rund zwei Stunden waren alle Glutnester im Baum abgelöscht. Das Gartenbaureferat entscheidet über das weitere Vorgehen des Baumes. Der Einsatzort wurde großräumig abgesperrt, da eine Beeinträchtigung der Standfähigkeit des Baumes nicht auszuschließen ist.

Berufsfeuerwehr München

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