Bayern: Sanitäter der BF München im Einsatz attackiert → Gehirnerschütterung

MÜNCHEN (BAYERN): In der Nacht auf den 9. Juni 2020 wollte ein Notfallsanitäter der Berufsfeuerwehr München eine Person beruhigen, die ihn daraufhin mit einer Flasche verletzte.

Gegen 1 Uhr morgens war die Besatzung des Kindernotarztwagens auf dem Rückweg von einem Einsatz. Sie fuhren auf der Sonnenstraße Richtung Sendlinger Tor. In Höhe der Baustelle des Sendlinger-Tor-Platzes befand sich eine Person auf der Fahrbahn, die mehrere Barken umwarf. Diese lagen auf der Straße. Die Einsatzkräfte beschlossen, auf den Mann deeskalierend einzuwirken. Der Kindernotarzt blieb im Auto und alarmierte über Funk die Polizei. Der 41-jährige Fahrer stieg aus und wollte die augenscheinlich verwirrte Person beruhigen und zu dessen eigener Sicherheit zum Fahrbahnrand führen.

Am Fahrbahnrand wurde die Einsatzkraft von der Person schließlich attackiert und mit einer Glasflasche am Kopf verletzt. Der Täter flüchtete daraufhin. Umgehend setzte der Kindernotarzt einen weiteren Notruf ab und versorgte seinen Kollegen. Der verletzte Notfallsanitäter wurde in eine Münchner Klinik transportiert und konnte nach eingehender Untersuchung nach rund drei Stunden wieder entlassen werden. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Die Polizei konnte den Täter kurz darauf festnehmen.

Berufsfeuerwehr München

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