D: Brand in Industriebetrieb führte zur Gefahrguteinsatz

ST. AUGUSTIN (DEUTSCHLAND): Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Augustin ist um 19:23 Uhr des 24. Juni 2020 zu einem Industriebetrieb alarmiert worden. Gemeldet wurde ein Lagerhallenbrand. Die Rauchsäule des Brandes konnte man sehr weit sehen. In schneller Abfolge wurde die Alarmstufe erhöht und schließlich alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Augustin alarmiert.

Vor Ort brannte es in einem Teil einer Produktions- und Lagerhalle. Ein sofort eingeleiteter massiver Löschangriff mit drei C-Rohren unter Atemschutz wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Zeitgleich erkundete die Feuerwehr die Halle. Vom Betriebspersonal der Firma Hennecke, die für jede Auskunft zur Verfügung stand, erfuhr die Feuerwehr, dass auch Chemikalien in der Halle lagerten oder in Produktionsmaschinen zu finden waren.
Eine Feuerwehr-Fachberaterin für chemische Einsätze wurde zur Einsatzstelle nachalarmiert. Mehrere Trupps unter Chemikalienschutzanzug sind dann zur Erkundung in die Halle vorgegangen, um herauszufinden, ob es Austritte von Chemikalien gab und diese gebrannt haben. Das konnte schließlich verneint werden.

Insgesamt waren ca. 140 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Augustin unter der Leitung des stv. Leiters der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Andreas Wielpütz im Einsatz. Hinzu kamen mehrere Rettungswagen und ein Notarzt sowie Kräfte der Polizei. Vor Ort waren ebenso Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg und der stv. Kreisbrandmeister Stefan Gandelau, die den Einsatzleiter beratend unterstützten. Eine Brandwache war bis am Morgen mit einem Löschfahrzeug am Gebäude. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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