D: Mit Pkw in Dortmund gegen Plakatwand gekracht und im Auto eingeschlossen

DORTMUND (DEUTSCHLAND): Gegen 10:30 Uhr ging bei der Feuerwehr Dortmund am 10. November 2020 der Notruf ein. Ein Pkw sei vor eine Werbetafel gefahren, diese sei auf das Auto gestürzt und der Fahrer kommt nicht selbstständig aus dem Fahrzeug.

Die Einsatzleitstelle alarmierte sofort unter dem Stichwort “Technische Hilfe – Person eingeklemmt” mehrere Einheiten, darunter auch den Bergungszug von der Feuerwache 1 (Mitte) zur Färberstraße nach Lanstrop. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein 78-jähriger Fahrer aus bisher noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw verloren hatte und über den Bürgersteig an der Straßenkreuzung mit der Büttnerstraße in Richtung des dortigen Parkplatzes gefahren war. Nachdem er ein Straßenschild überfahren, und eine Laterne aus ihrer Verankerung gerissen hatte, war er unter dem Werbeschild eines dort ansässigen Discountmarktes zu stehen gekommen.

Passanten betreuten den in seinem Fahrzeug eingeklemmten Fahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Sofort übernahmen Einsatzkräfte des Rettungsdienstes diese Aufgabe und versorgten den Patienten noch im Fahrzeug. Parallel dazu sicherten die Brandschützer vom Korb der Drehleiter aus das zerstörte Werbeschild gegen herabfallen, sodass die anderen Einsatzkräfte sicher an dem verunfallten Auto arbeiten konnten. Mit verschiedenen Werkzeugen konnte der Verletzte aus seinem Fahrzeug befreit und in einen Rettungswagen gebracht werden. Der mit einem Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle gebrachte Notarzt versorgte den Patienten weiter und begleitete den Transport zum Krankenhaus.

Bei der Betreuung des Patienten hatte sich eine Passantin eine leichte Schnittwunde zugezogen. Sie konnte aber nach der Versorgung ihrer Verletzung die Einsatzstelle eigenständig verlassen.

Nachdem die Polizei die Unfallaufnahme abgeschlossen hatte, wurde das zerstörte Werbeschild unter Zuhilfenahme des Krans der Feuerwehr Dortmund und einer Drehleiter abgebaut, sodass es keine weitere Gefahr darstellte und der völlig zerstörte Pkw gefahrlos abtransportiert werden konnte.

An dem Einsatz waren insgesamt 34 Kräfte von den Feuerwachen 1 (Mitte), Feuerwache 6 (Scharnhorst), sowie des Rettungsdienstes aus Lünen und Dortmund und vom Rettungshubschrauber Christoph 8 beteiligt.

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