Oberösterreich sucht Helfer für Covid-19-Massentests vom 11. – 14.12.2020

OBERÖSTERREICH: Von 11. bis 14. Dezember 2020 finden in Oberösterreich die Antigen-Massentests statt. Den Knackpunkt, dass dieser organisatorische Kraftakt ein Erfolg wird, stellt das Personal dar. In Kooperation mit dem Team Österreich hat das Land einen starken Partner zur Seite – wo bereits 10.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ihre Hilfe in Katastrophenfällen angemeldet haben.

Das Land sucht nun freiwillige Helferinnen und Helfer, die mit ihrer Unterstützung einen entscheidenden Beitrag zu dieser Mammutaufgabe leisten kann. Freiwillige können sich unter www.teamoesterreich.at/toe/ oder unter www.treffpunkt-ehrenamt.at anmelden.

„Wenn sich ein Großteil der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher testen lässt, können wir Infektionsketten brechen und somit die Virusverbreitung eindämmen. Die Großtestungen sind auch ein wichtiger Schritt für ein halbwegs vertrautes Weihnachtsfest im kleinen Kreis der Familie. Damit die Mammutaufgabe gelingt, braucht es nicht nur die Bereitschaft vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich testen zu lassen, sondern vor allem auch viele Freiwillige, die bereit sind, mitzuhelfen. Fakt ist: Wenn alle zusammenarbeiten, können wir diese Massentests gemeinsam bewältigen.“

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander

Neben dem medizinischen Personal (zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte, Sanitäterinnen und Sanitäter oder Medizin-Studentinnen und –Studenten) für Testabnahmen, braucht es auch das nötige Verwaltungspersonal für Anmeldung, Identifikation oder Information über das Ergebnis des Tests. Darüber hinaus wird auch Personal für Ordnerdienste oder für die Versorgung und den Nachschub benötigt.

Freiwillige, die sich unter www.teamoesterreich.at/toe/ registrieren und deren Hilfe in der jeweiligen Region benötigt wird, erhalten eine Benachrichtigung per SMS. Bei der Registrierung werden bereits Anforderungen wie Ausbildung, Einsatzbereitschaft, usw. abgefragt. So hat das Rote Kreuz die Möglichkeit, die angemeldeten Personen punktgenau für das benötigte Aufgabenprofil heraus zu filtern und zu kontaktieren. Jene, die bei dieser Mammutaufgabe unterstützen, werden beim Einsatz über das Rote Kreuz versichert.

„Wir möchten uns schon jetzt bei allen bedanken, die mit ihrer freiwilligen Hilfe gemeinsam mit dem Land Oberösterreich dem Corona-Virus den Kampf ansagen“, betonen Stelzer und Haberlander.

Bundesheer fixiert Örtlichkeiten für Antigen-Testabnahmen bei Lehrerinnen und Lehrern am 5. und 6. Dezember 2020

Am 5. und 6. Dezember 2020 finden die freiwilligen Abnahmen von Antigentests bei den Lehrerinnen und Lehrern sowie Elementarpädagoginnen und -pädagogen in Oberösterreich statt. Die von den Bezirksverwaltungsbehörden eingemeldeten Örtlichkeiten werden in den kommenden Tagen vom Bundesheer auf ihre Eignung geprüft und danach fixiert.

Am 5. und 6. Dezember 2020 starten die freiwilligen Antigen-Testabnahmen bei rund 38.000 Lehrerinnen und Lehrern sowie Elementarpädagoginnen und -pädagogen. Hierfür wird es in jedem Bezirk in Oberösterreich eine eigene Testabnahme eingerichtet. Die von den jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden gemeldeten Örtlichkeiten werden nun vom Bundesheer besichtigt und auf die Eignung für die Abnahmen von Antigen-Tests geprüft und bis Anfang kommender Woche fixiert.

„Die Antigen-Tests sind ein wichtiger Schritt für die Wiederöffnung der Schulen. Ich bedanke mich beim österreichischen Bundesheer sowie bei den Bezirksverwaltungsbehörden für die gute Zusammenarbeit und appelliere an die Pädagoginnen und Pädagogen, dieses Angebot wahrzunehmen“, betont Bildungs- und Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander. Alle Details zu den Testabnahmen und Informationen zur Anmeldung werden zeitgerecht an alle Pädagoginnen und Pädagogen übermittelt.

LR Klinger: Massentests stellen unsere Einsatzorganisationen vor große Herausforderungen

Für die kommenden Wochen sind seitens der Bundesregierung COVID-Massentests geplant, um am geplanten Ende des Lockdowns danach zu trachten, neue Infektionsketten und Cluster zu verhindern, aber auch um jedem, der will, die Möglichkeit zu geben, sich testen zu lassen. Dies bedarf einer gediegenen Planung und der Verfügbarkeit von Personal, sowohl für die Testungen selbst, als auch für die Administration.

„Dies ist  ohne die Mitwirkung der Einsatzorganisationen nicht durchführbar. Rettungsdienst, Feuerwehren und  das Bundesheer werden hier Hand in Hand arbeiten müssen. Gerade in Zeiten, in welchen unsere Einsatzorganisationen ohnehin schon in einem sehr hohen Maße gefordert sind, stellen zusätzliche Aufgaben außerhalb des eigentlichen Einsatzspektrums für alle eine enorme personelle und materielle Herausforderung dar.

Auch wenn ich nicht daran zweifle, dass alle mit ihrer Erfahrung und mit ihrer bewundernswerten Leistungsbereitschaft das ihre dazu beitragen werden, das Projekt zum größtmöglichen Erfolg zu führen, so sehen ich derzeit doch das Problem fehlender Grundlagen und Informationen seitens der zuständigen Ministerien. Weder gibt es derzeit eine Assistenzanforderung für das Bundesheer, noch ist klar, wo und wie die Testreihen genau ablaufen werden. Ich appelliere daher an die Verantwortlichen, mit einer gediegenen Planung und mit transparenten Vorgaben unseren Einsatzorganisationen die Durchführung dieser großen Aufgaben zu erleichtern“, hält Sicherheits-Landesrat Wolfgang Klinger fest.

Oö. Landeskorrespondenz, 27. November 2020

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