D: Ursprünglich gemeldeter Wasserrohrbruch entwickelt sich zu Küchenbrand

GELSENKIRCHEN (DEUTSCHLAND): Gegen 05:20 Uhr des 28. November 2020 bemerkte die Mieterin einer Wohnung an der Kurt-Schumacher-Straße Wasser in ihrer Küche. Sie meldete sich daraufhin in Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen.

Ein Löschfahrzeug der Altstadtwache rückte aus, um sich dem Schaden anzunehmen. Als die Feuerwehrmänner die Wohnung im 4. Obergeschoss erreichten, hatte sich die Situation vor Ort komplett verändert. Aus dem gemeldeten Wasserrohrbruch, hatte sich in der Zwischenzeit ein Feuer in der Küche der Wohnungsinhaberin entwickelt. Umgehend erfolgte die Alarmstichworterhöhung auf “Brand 2, Feuer mit Menschenleben in Gefahr”. Mit tatkräftiger Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen der Polizei, begannen die Einsatzkräfte das 6-geschossige Gebäude zu räumen.

Die dort gemeldeten 22 Anwohner konnten sicher ins Freie gebracht werden. Durch die nachgeforderten Einheiten der Wache Altstadt, Heßler und Buer lief parallel die Brandbekämpfung an. Ein Atemschutztrupp löschte den Brand schnell ab. Sowohl durch den Wasserrohrbruch, als auch durch den Brandrauch, entstand allerdings ein Sachschaden in unbekannter Höhe. Der Rettungsdienst brachte die Wohnungsinhaberin in eine Gelsenkirchener Klinik. Bei ihr bestand der Verdacht auf eine Rauchvergiftung.

Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnte die restlichen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei Gelsenkirchen übernahm die Einsatzstelle und leitete im Nachgang die Ermittlungen zur Brandursache ein. Um 07:10 Uhr endete der Einsatz für die letzten Kräfte.

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