D: Gefahrstoffaustritt in Labor in Dortmund

DORTMUND (DEUTSCHLAND): Am Samstagabend, 28. November 2020, gegen 21:50 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Konrad-Adenauer-Allee in Hörde alarmiert. Beim Eintreffen konnten die Einsatzkräfte nach erster Erkundung feststellen, dass die Brandmeldeanlage aufgrund einer leichten Verrauchung in einem Labor ausgelöst hatte.

Zum Zeitpunkt der Alarmierung befanden sich keine Personen im Gebäude. Bei der weiteren Erkundung konnte eine zunehmende Verrauchung festgestellt werden. Es handelte sich um einen grünlichen, aus einer defekten Laborarmatur ausgelaufenen Gefahrstoff. Dieser Gefahrstoff wurde mittels Bindemittel von mehreren unter spezieller Schutzkleidung eingesetzten Trupps abgestreut und eingedämmt. Die Verrauchung im Gebäude konnte mittels Elektrolüftern beseitigt werden. An der Einsatzstelle wurde ein Dekontaminationsplatz eingerichtet, über den die eingesetzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen mussten, um eine Kontaminationsverschleppung zu verhindern.

Gegen 02:00 Uhr am Sonntagmorgen war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Feuerwehr war mit ca. 65 Einsatzkräften der Feuerwache 1 (Mitte), der Feuerwache 4 (Hörde), der Feuerwache 3 (Neuasseln), der Feuerwache 8 (Eichlinghofen), der Feuerwache 9 (Mengede), des Löschzuges 16 (Hombruch) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes vor Ort.

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