D: Aufgerissener Dieseltank sorgt für fünfstündigen Feuerwehreinsatz in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Mehrere Anrufer meldeten am Montagmorgen, 7. Dezember 2020, über den Notruf ölverschmutzte Straßen im Stadtteil Oberbilk. Nach Erkundung der ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Behrenstraße konnte eine größere Dieselspur im Bereich der Mindener Straße und Monheimstraße festgestellt werden, die sich im weiteren Verlauf auch über die Heerstraße, Kölner Straße, Kruppstraße und Werdener Straße ausgebreitet hatte.

Sofort beorderte der Einsatzleiter mehrere Kleineinsatzfahrzeuge sowie Spezialkräfte der Umweltwache zu den betroffenen Bereichen. Nur kurze Zeit später meldete sich auch der Verursacher der Verschmutzung bei der Leitstelle der Feuerwehr. Er hatte im Bereich der Kölner Straße einen Riss an einem seiner zwei Dieseltanks seines Lkw festgestellt.

Aufgrund der Meldungen machte sich sofort ein Feuerwehrfahrzeug auf den Weg zum leckgeschlagenen Wagen und konnte mithilfe von Spanngurten, Foliensäcken sowie mehreren Lappen den rund 20 Zentimeter langen Riss im Dieseltank provisorisch abdichten. Während mehrere Einsatzwagen die betroffenen Straßen mit 2.600 Kilogramm Bindemittel vom Regen- und Dieselgemisch befreiten, konnten mit einer speziellen Membranpumpe für brennbare Flüssigkeiten rund 200 Liter Diesel aus dem beschädigten Tank in einen Behälter der Feuerwehr umgefüllt werden. Da der Reserve- und der Haupttank des Lastwagens direkt miteinander verbunden waren, machte sich zeitgleich zur Feuerwehr ein Servicetechniker auf den Weg zum Havaristen. Hier konnte kurze Zeit später der unbeschädigte Haupttank von Reservetank getrennt werden und damit der abgepumpte Kraftstoff gefahrlos wieder in den Lkw gepumpt werden. Somit war das Fahrzeug nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes wieder fahrbereit und konnte damit eigenständig eine Werkstatt anfahren.

Während der Umfüllarbeiten an der Kölner Straße brachten zehn Feuerwehrleute Bindemittel auf den verunreinigten Straßenbereich auf und verhinderten damit das Diesel in die Kanalisation einfließen konnte. Aber nicht nur die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort gewesen. Der Einsatzleiter lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften der Polizei, der AWISTA, der Stadtentwässerungsbetriebe sowie dem Umweltamt Düsseldorf. “Alle Beteiligten arbeiteten von Anfang an Hand in Hand und sorgten damit für einen gezielten und schnellen Einsatzerfolg.”

Nach rund fünf Stunden kehrten die letzten Einsatzkräfte der Standorte Posener Straße, Behrenstraße, Flughafenstraße und Gräulinger Straße zu ihren Wachen zurück.

Feuerwehr Düsseldorf

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