D: Feuerwehr Hamburg rettet verletzten Nutria aus 5 Meter tiefem Spalt

HAMBURG (DEUTSCHLAND): Am Montagmorgen, 7. Dezember 2020, wurde die Feuerwehr Hamburg in die Kirchenpauerstraße in der Hafencity gerufen. Bauarbeiter hatten in einem 5 Meter tiefen und etwa 36 cm breiten Spalt, der mit Beton gefüllt werden sollte, einen Nutria entdeckt.

Das Tier schien verletzt, aber es lebte. Durch die Rettungsleitstelle wurden das Löschfahrzeug und der Gerätewagen der Feuer- und Rettungswache Wilhelmsburg, sowie die Spezialeinsatzgruppe Höhenrettung, die nicht nur auf Rettung aus großer Höhe, sondern auch aus Schächten spezialisiert ist. Mithilfe eines Fangnetzes, das an der Spitze einer langen, teleskopierbaren Stange angebracht ist, versuchten die Einsatzkräfte, den Biber zu fangen. Dieser hatte sich offenbar die Hinterläufe gebrochen, allerdings wehrte sich das Tier erfolgreich mit den Vorderbeinen gegen ein Einfangen.

Somit blieb den Rettern keine andere Möglichkeit: Ein sehr schlanker Höhenretter musste an einem Sicherungsseil in den schmalen Schacht hinunter zu dem verletzten Tier abgelassen werden. Mithilfe eines Stechpaddels des Schlauchbootes vom Löschfahrzeug bugsierte der Feuerwehrmann den Nutria in 5 Metern Tiefe in das Fangnetz. Die Einsatzkräfte an der Erdoberfläche zogen ihn anschließend nach oben. Das verletzte Tier wurde anschließend in einer Tierrettungsbox zu einem Tierarzt in das Tierheim Süderstraße befördert.

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