Stmk: Großbrand eines Wirtschaftsgebäudes in Seckau → 9 Wehren im Einsatz

SECKAU (STMK): Neun Feuerwehren, Rotes Kreuz und Polizei rückten am 19. Dezember 2020 um 14:00 Uhr zu einem Wirtschaftsgebäudebrand nach Seckau aus.  Nachdem der Notruf in der Landesleitzentrale in Lebring eingegangen war, trafen im Minutentakt neben der Ortsfeuerwehr Seckau die Wehren aus Bischoffeld, Kobenz, Knittelfeld, St. Marein, Apfelberg, Spielberg, Sachendorf und St. Lorenzen ein, schildert Einsatzleiter Oberbrandinspektor Reinhold Kleemaier. 

Während ein Teil der 127 eingesetzten Mann eine über 1.200 Meter lange Zubringleitung von einem Bach verlegte, wurde ein massiver Löschangriff mit zahlreichen Hochdruckrohren, C-Strahlrohren und Hydroschildern in Angriff genommen um einerseits die Flammen des in Vollbrand stehenden Wirtschaftsgebäudes unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf die benachbartes Wohnhaus, Garagen und eine weitere Halle zu verhindern, so Kleemaier weiter.

Zeitgleich wurden die Tiere, die sich neben dem brennenden Wirtschaftsgebäude befunden hatten, durch entfernen des Holzzaunes auf eine Weide gebracht. Nach stundenlangen Löscharbeiten konnten die 127 eingesetzten Feuerwehrmänner ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Gebäude verhindern, das Wirtschaftsgebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. 

Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld

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Meldung der Polizei

Am Samstagnachmittag, 19. Dezember 2020, geriet ein Wirtschaftsgebäude aus bisher ungeklärter Ursache in Brand. Es entstand erheblicher Sachschaden in noch unbekannter Höhe.Gegen 13.45 Uhr bemerkte der 32-jährige Sohn der Eigentümer des Anwesens den Brand und verständigte die Einsatzkräfte. In weiterer Folge rettete er die im Wirtschaftsgebäude untergebrachten 18 Rinder.

Insgesamt neun Freiwillige Feuerwehren, im Einsatz mit 110 Personen und 20 Fahrzeugen, konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und eine Veranstaltungshalle verhindern. Die Löscharbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Durch den Vorfall wurden keine Personen verletzt. Die Erhebungen zur Brandursache wurden vom Landeskriminalamt übernommen.

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