D: Abendlicher Werkstättenbrand in Bruchsal

BRUCHSAL (DEUTSCHLAND): Aus ungeklärten Umständen kam es am Montagabend, 18. Jänner 2021, zu einem Brand in einer Werkstatt in einem Gebäudeanbau in der Friedhofstraße. Ein Nachbar meldete über den Notruf den Brand. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in dem Gebäudeanbau. Verletzt wurde niemand, es entstand lediglich Sachschaden.

Am Montagabend wurde um 20:25 Uhr die Bruchsaler Feuerwehr mit der Alarmmeldung „Rauch aus Wohnung“ in die Friedhofstraße gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es in einer Werkstatt in einem Gebäudeanbau. Der etwa 200 Quadratmeter große Bereich war stark verraucht und zwei Trupps unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung auf. Aufgrund der in einer Werkstatt gelagerten Materialien war die Brandlast recht hoch.

Das Feuer konnte jedoch rasch eingedämmt werden. Bei der Kontrolle der Brandstelle stellte sich heraus, dass das Feuer bereits in die abgehängten Zwischendecke eingedrungen war. Hier musste die Zwischendecke geöffnet werden, um an die Glutnester zu kommen. Um den Personalbedarf abdecken zu können wurde von der Abteilung Bruchsal die zweite Alarmgruppe hinzu alarmiert.

Ein weiterer Trupp kontrollierte mit einer Wärmebildkamera das über der Werkstatt gelegene Stockwerk und fand auch unter Holzkisten eine Stelle wo das Feuer bereits durchgebrochen war. Mit einem weiteren C-Rohr wurden von oben die Glutnester gelöscht und die Decke von unten geöffnet. Um alle Glutnester zu finden musste das angebrannte Inventar und Teile der Decke von Hand unter Atemschutz ins Freie verbracht werden.

Insgesamt kamen sechs Atemschutztrupps für die Brandbekämpfung / Nachlöscharbeiten und das Ausräumen von Brandgut zum Einsatz.  In dem über der Werkstatt gelegenen Stockwerk gelagertes Material musste aufgrund des Löschwassers teilweise ausgeräumt werden. Die Entrauchung des Gebäudeanbaus konnte über natürliche Ventilationsöffnungen gewährleistet werden.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen vor Ort. Im Verlauf des Einsatzes wurden diese von der Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienst und dem DRK mit zwei Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen abgelöst. Die Polizei war mit einer Streifenwagenbesatzung vor Ort und nahm den Vorgang auf. Eine genaue Brandursache konnte während des Einsatzes nicht festgestellt werden. Die Polizei hat dahingehend die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht näher beziffert werden.

Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 50 Einsatzkräften bis 0:00 Uhr an der Einsatzstelle beschäftigt.

Freiw. Feuerwehr Bruchsal

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