Tirol: 15-Jähriger von Lawine 250 m mitgerissen und 2,5 m tief verschüttet → nach Reanimation im Krankenhaus

SCHWENDAU IM ZILLERTAL (TIROL): Am 20. Jänner 2021 kam es im freien Schiraum im Bereich des Schigebietes Rastkogel in Schwendau gegen 11:50 Uhr zu einem Lawinenabgang. Dabei wurde eine Person ca. 250 m von der Lawine mitgerissen und wurde ca. 2,5 m tief verschüttet.

Unbeteiligte Wintersportler beobachteten den Lawinenabgang und konnten die Person ca. 15 Minuten später befreien. Der junge Mann wurde noch vor Ort reanimiert und mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus geflogen. Bei der verschütteten Person handelt es sich um einen 15-jährigen Österreicher. Der Jugendliche konnte nach etwa 30 Minuten aus den Schneemassen freigelegt werden (Verschüttungstiefe 2,5 Meter). Nach der Rettung wurde der 15-Jährige mit dem NAH in die Klinik nach Innsbruck geflogen (aktueller Gesundheitszustand ist derzeit nicht bekannt).

Ein zweiter 14-jähriger Jugendlicher wurde von der Lawine nicht mitgerissen und blieb unverletzt. Er beteiligte sich ebenfalls an der Suche nach seinem verschütteten Freund. Andere Wintersportler waren nicht betroffen. Eine entsprechende Nachsuche am Lawinenkegel wurde um 14:25 Uhr von den Einsatzkräften abgebrochen. Im betroffenen Gelände herrschte Lawinenstufe 3 (erheblich).

Im Einsatz standen laut Polizeibericht: Bergrettung Mayrhofen (20 Personen), 3 Lawinenhundeführer, NAH Heli 3, NAH Heli 4, 2 Bundesheerhubschrauber, 1 Polizeihubschrauber, Liftpersonal und Alpinpolizisten;

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