D: Acht Personen verletzt durch Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung in Oberhausen

OBERHAUSEN (DEUTSCHLAND): Am Donnerstagmittag, 21. Jänner 2021, kam es in einem 4-geschossigen Mehrfamilienhaus an der Nohlstraße zu einer Kohlenmonoxid-Ansammlung in einer Wohnung im 3. Obergeschoss. Dabei wurden acht Personen durch das Einatmen von Kohlenstoffmonoxid (CO) verletzt.

Zur weiteren Behandlung der Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung ist ein Mann in eine Spezialklinik mit dem Rettungshubschrauber gebracht worden. Die anderen Personen verblieben erst einmal zur Untersuchung und Beobachtung in den Oberhausener Krankenhäuser.

Bei der Leitstelle ging am Donnerstagmittag ein Notruf ein, ein Mann meldete, dass er über Kreislaufprobleme und Schwindel klagte. Daraufhin entsandte der Leitstellendisponent den Rettungsdienst mit einem Rettungswagen. Beim Eintreffen in der Wohnung schlugen die CO-Warnmelder der Rettungsdienstbesatzungen Alarm. Die aus der Wohnung befindlichen Personen wurden durch den Rettungsdienst sofort nach draußen in Sicherheit gebracht. Ein Notarzt, der Führungsdienst und der Löschzug der Feuerwache 1 wurde durch die Alarmerhöhung nachgefordert.

Durch die Feuerwehr und den Bezirksschornsteinfeger wurden umfangreiche Messungen im Gebäude durchgeführt. In der gesamten Wohnung konnte das Gas gemessen werden. Alle anderen Bewohner aus dem Wohngebäude wurden vorsorglich evakuiert. Das gesamte Wohnhaus ist unter Einsatz eines elektronischen Hochleistungslüfters von dem Kohlenstoffmonoxid befreit worden. Die Heizungsanlagen wurden abgeschaltet. Die Gaszufuhr unterbrochen und anschließend von der Energieversorgung kontrolliert. Insgesamt war die Feuerwehr Oberhausen mit 28 Einsatzkräften rund 90 Minuten vor Ort tätig. Die Kriminalpolizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen

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