D: Feuerwehr Bergisch Gladbach informierte im Online-Format über “Neubau Feuerwache 2”

BERGISCH GLADBACH (DEUTSCHLAND): Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat am Montag, den 1. Februar 2021, über den aktuellen Sachstand zum Projekt “Neubau Feuerwache 2” informiert. Diese zweite Bürgerinformationsveranstaltung fand im Internet per Livestream statt. Bürgermeister Frank Stein und Feuerwehrchef Jörg Köhler stellten die Details vor und beantworteten die per Chat gestellten Fragen. Drei Stunden dauerte die digitale Veranstaltung, bis zu 400 Beteiligte beteiligten sich an dem neuen Format.

Bürgermeister Frank Stein bedauerte bei seiner Begrüßung, dass in der aktuellen Situation eine Veranstaltung vor Publikum leider nicht möglich sei – die transparente Information der Bürgerinnen und Bürger für dieses Projekt der Stadtverwaltung dennoch sehr wichtig sei. Aus diesem Grunde hat sich die Feuerwehr für einen Livestream im Internet mit anschließender Fragerunde entschieden.

Der Termin war über die Homepage, per Pressemitteilung sowie über die sozialen Medien von Feuerwehr und Stadt bekannt gegeben worden. “Mit der Resonanz mit in der Spitze rund 400 Zuschauerinnen und Zuschauern sind wir zufrieden”, resümieren die Verantwortlichen.

Feuerwehrchef Jörg Köhler unterstrich durch seinen Vortrag, dass umfangreiche rechtliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Standort einer Feuerwache erfüllt werden müssen. Insgesamt wurden durch die Projektgruppe 21 Grundstücke auf ihre Eignung nach “Einsatztaktischer Lage, “Fläche und Zuschnitt”, “Topografie und Ökologie”, “Anbindung an den öffentlichen Straßenverkehr” und “Verfügbarkeit” geprüft. Köhler erläuterte, dass nach dieser Prüfung – unter detaillierter Abwägung aller entscheidungsrelevanter Aspekte – letztlich nur das Grundstück zwischen der Frankenforster Straße, Rather Weg und der Anschlussstelle Frankenforst der Bundesautobahn 4 für den Bau der neuen Feuerwache 2 in Betracht kommt.

Thomas Mandt, Bürgermeister Frank Stein und Feuerwehrchef Jörg Köhler.

Weiterhin erläuterte Köhler das weitere Vorgehen sowie detailliert den erforderlichen ökologischen Ausgleich, der für den Bau der Feuerwache auf diesem Grundstück erforderlich ist. Bis März werden nun der Politik die bisherigen Ergebnisse zur Entscheidung vorgelegt. Danach soll bis Juli 2021 die Machbarkeitsstudie vorliegen, die u.a. einen Schwerpunkt auf die Umweltprüfung legen wird.

Es ist beabsichtigt, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie erneut den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt in Form im Rahmen einer dritten Bürgerinformationsveranstaltung vorzustellen. Sollten die weiteren Schritte wie geplant umgesetzt werden können, kann im August 2021 mit der Detailplanung der Feuerwache sowie die Bauleitplanung begonnen werden. Im Anschluss an die Präsentation standen Bürgermeister Frank Stein, Feuerwehrchef Jörg Köhler sowie Fachberater Thomas Mandt von der VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH über einen Chat für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Die gesamte Veranstaltung wurde aufgezeichnet.

So konnten Fakten noch einmal nachgefragt, aber auch Sorgen wie Lärmbelästigung oder starker Autoverkehr geäußert werden. Vielfach wurde gemutmaßt, dass mit dem einen Waldstück auch weitere Flächen entlang der Autobahn für Gewerbe in der Zukunft genutzt werden würden. Bürgermeister Frank Stein betonte mehrfach, dass der Landesbetrieb Wald und Holz NRW als Eigentümerin das Grundstück ausschließlich zweckgebunden für das Feuerwehrgebäude veräußern würde.

Mehrfach wurde zudem hinterfragt, ob tatsächlich die anderen Grundstücke nicht genutzt werden könnten, vor allem das Zandersgelände, eine Fläche am Technologiepark Moitzfeld sowie das ehemalige Carparkgelände in Lückerath wurden genannt. Feuerwehrchef Jörg Köhler nannte die Aspekte – vor allem die Hilfefristen, die nicht eingehalten werden können – die an diesen Standorten nicht gegeben sind.

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