D: Heimwerker geriet in Notlage → Feuerwehr Düsseldorf verhinderte Sturz vom Hausdach

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Durch die Feuerwehrleute der Landeshauptstadt Düsseldorf konnte zu Mittag des 14. April 2021 ein Mann vom Dach seines Hauses gerettet werden. Nachdem er Reparaturarbeiten an der Dachrinne vornehmen wollte, verließ ihn im Verlauf dessen die Kraft und er schaffte es nicht eigenständig zurück in seine Wohnung. Der Eigentümer wurde durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte sofort auf dem Dach gesichert und anschließend über die Drehleiter zur Straße verbracht, er blieb unverletzt.

Der Eigentümer einer Doppelhaushälfte versuchte selbstständig einen Defekt an seiner Regenrinne in rund sechs Metern Höhe zu beheben und begab sich dazu durch ein Fenster der Gaube auf die Dachfläche. Als der Mann bemerkte, dass er das Dach nicht mehr ohne fremde Hilfe verlassen konnte, versuchte er durch Rufen auf sich aufmerksam zu machen. Achtsame Nachbarn bemerkten die Hilferufe und alarmierten daraufhin die Feuerwehr über die Notrufnummer 112. Der Disponent entsendete sofort mehrere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zum Bebraer Weg.

Die Besatzung des zuerst eingetroffenen Gerätewagens konnte sich über das Fenster der Gaube Zugang zum Dach verschaffen und den dort befindliche Heimwerker vor einem Absturz bewahren. Mit einem beherzten Griff an den Gürtel sicherte der Feuerwehrmann Hauseigentümer und zog ihn auf das Dach der Gaube. Damit war ein Abrutschen vom Dach bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte verhindert.

Mit einer Drehleiter brachten die Retter den inzwischen kraftlosen Mann wieder sicher zu Boden. Bei einer anschließenden medizinischen Untersuchung durch die
Notärztin konnten keine Verletzungen oder Erkrankungen festgestellt werden, sodass ein Transport ins Krankenhaus nicht notwendig war. Nur durch das schnelle Absetzen des Notrufs durch die Nachbarn und das beherzte Eingreifen der ersten Feuerwehrleute konnte der Mann vor einem Sturz von dem sechs Meter hohen Dach bewahrt werden.

Bereits nach einer halben Stunde kehrten die 29 Einsatzkräfte der Standorte Gräulinger Straße, Posener Straße, Werstener Feld, Münsterstraße, Behrenstraße
und Hüttenstraße zu ihren Wachen zurück.

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