D: Durch Rauchmelder alarmierte Nachbarn bekämpfen Küchenbrand in Düsseldorfer Wohnung im 5. OG.

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses brannten am Sonntagabend, 18. April 2021, ein Elektroherd und die Dunstabzugshaube in der Wohnung einer 63-jährigen Frau. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr, da sie den ausgelösten Heimrauchmelder hörten und unternahmen erste Löschmaßnahmen mit einem Feuerlöscher. Die Feuerwehr führte anschließend Nachlöscharbeiten sowie Lüftungsmaßnahmen durch. Nach einer medizinischen Erstversorgung kam die Bewohnerin in ein Krankenhaus.

Der Elektroherd der 63-jährigen Bewohnerin begann Sonntag Abend aus ungeklärter Ursache zu brennen. Dieser Entstehungsbrand weitete sich auf die
Dunstabzugshaube aus und der entstehende Brandrauch verteilte sich in der Wohnung. Aufgeschreckt durch den ausgelösten Heimrauchmelder alarmierten Nachbarn die Feuerwehr und eilten zum betroffenen Appartement in der fünften Etage.

Als nur vier Minuten später die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort waren, hatten die engagierten Nachbarn die Flammen bereits mit einem Pulverlöscher bekämpft. Im Hausflur des Gebäudes sowie in der betroffenen Wohnung konnte jedoch noch Brandrauch festgestellt werden, sodass sofort Lüftungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Mit einem Hochleistungslüfter entfernten die Feuerwehrleute diesen schnell aus dem Gebäude. Da unklar war, wie viel Rauch die Mieterin eingeatmet hatte, führten Notfallsanitäter der Feuerwehr eine medizinische Erstversorgung vor Ort durch und transportierten die 63-Jährige anschließend in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht.

Bei der Nachkontrolle der Brandstelle konnten mehrere Glutnester entdeckt werden, die ein Atemschutztrupp ablöschte. Um auszuschließen, dass sich der
Brandrauch in die benachbarten Wohnungen ausgebreitet hatte, wurden diese begangen. Dazu musste eine Wohnung gewaltsam geöffnet werden. Es konnte jedoch kein Rauch festgestellt werden. Die Brandwohnung ist aufgrund der Schäden durch den Rauch bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 10.000 Euro.

Nach rund einer Stunde kehrten die 18 Einsatzkräfte der Münsterstraße wieder zu ihrer Wache zurück. Durch den frühzeitig ausgelösten Rauchmelder, das schnelle Eingreifen der Nachbarn und die frühzeitige Alarmierung der Feuerwehr konnte ein größerer Wohnungsbrand verhindert werden.

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