D: Blitzschlag → Schwerstverletztes Kind, verletzte Frau und 9 Betroffene in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Ein schwerstverletztes Kind, eine verletzte Frau und neun Betroffene forderte am 4. Juni 2021 ein Blitzeinschlag in Urdenbach in Düsseldorf. Beide Patienten konnten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden.

Am Freitagabend, 4. Juni 2021, wurde der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Düsseldorf zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Kindes alarmiert. Direkt nach dem Eintreffen machten sich die ersten Einsatzkräfte des Notarzteinsatzfahrzeuges aus Garath einen Überblick über die zur erst unübersichtliche Einsatzlage vor Ort. So waren mehrere Menschen von dem Unfall betroffen, die bereits durch Einsatzkräfte des Monheimer Rettungsdienstes vor Ort versorgt wurden. Unter den Patienten befanden sich auch ein schwer verletztes Kind.

Nach den ersten Erkenntnissen schlug in Verbindung mit einem zügig einsetzenden Gewitter der Blitz auf dem Baumberger Weg ein, auf dem sich eine Gruppe von zehn Radfahrenden befanden. Als Folge des Blitzeinschlages kam es zu einer Kollision zwischen einer 12-jährigen Radfahrerin mit einem vorbeifahrenden Fahrzeug, bei der das Kind von einem Pkw erfasst wurde. Nach ersten Erkenntnissen und nach Befragung der Personen vor Ort hatte das Kind vor dem Zusammenstoß Kontakt mit Strom des in der Nähe in den Boden eingeschlagenen Blitzes, welcher ebenfalls zu Verletzungen geführt haben kann. Bei diesem Unfall wurde die Mutter ebenfalls verletzt.

Sofort leiteten der Notfallsanitäter und der Notarzt mit der Besatzung des Monheimer Rettungswagens erste rettungsdienstliche Maßnahmen ein und alarmierten weitere Einsatzkräfte für die beiden Patienten und insgesamt neun weitere vom Geschehen traumatisierten Personen nach. Um eine patientenorientierte Versorgung aller betroffenen Personen vor Ort zu gewährleisten, alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zur Unfallstelle.

Die erste Meldung an die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf, dass das Kind reanimiert werden würde, bestätigte sich nicht, sodass umgehend eine Versorgung der Verletzungen eingeleitet werden konnte. Durch die notärztliche Versorgung konnte die 12-jährige Radfahrerin mit ihren lebensgefährlichen Verletzungen vor Ort zügig stabilisiert und für den Transport immobilisiert werden. Die Mutter der 12-Jährigen konnte gleichzeitig durch weitere Notfallsanitäter medizinisch erstversorgt werden. Beide Patienten wurden zeitnah von der Einsatzstelle in ein Krankenhaus zur weiteren ärztlichen Behandlung transportiert. Parallel zur Erstversorgung des Kindes und der Mutter wurden neun weitere Menschen, darunter die Fahrzeugführerin des Unfallfahrzeugs und der Stiefvater des Kindes, in einem Rheinbahnbus betreut. Eine weiterführende Behandlung der Neun war nicht erforderlich.

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