Bayern: Brand im Tierheim Wannigsmühle → mehr als 50 Tiere verstorben, Schaden im hohen sechsstelligen Bereich

MÜNNERSTADT OT WERMERICHSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN (BAYERN): Zu einem fatalen Brand ist es am Mittwochabend, 9. Juni 2021, im Tierheim Wannigsmühle gekommen. Trotz des engagierten Einsatzes von Helfern, Feuerwehr und Polizei konnten mehr als 50 Tiere nicht mehr aus dem brennenden Haus gerettet werden. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist gegenwärtig noch vollkommen unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Ein erster verzweifelter Notruf erreichte gegen 20:20 Uhr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Die Zeugin schilderte hörbar geschockt die dramatische Situation vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt drang schon dichter Rauch aus dem Gebäude und hinter den Fenstern waren offene Flammen zu sehen. Durch die große Hitze platzten bereits erste Fensterscheiben.

Die schnell am Einsatzort eintreffenden regionalen Feuerwehren konnten trotz eines Großaufgebotes an Einsatzkräften ein Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Gebäude nicht mehr verhindern. Noch während der Löscharbeiten stürzten Teile des Dachstuhls ein. Dem gegenwärtigen Sachstand nach kamen mehr als 60 Tiere ums Leben. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unbekannt und wird neben der Klärung der Höhe des entstandenen Schadens Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen sein, die noch am Abend die Kripo Schweinfurt übernommen hat. Am Brandort befanden sich die freiwilligen Feuerwehren Bad Kissingen Land, Großwenkheim, Kleinwenkheim, Thundorf und Münnerstadt mit mehr als 70 Einsatzkräften.

Erste Ermittlungen

Die ersten Ermittlungen der Kripo Schweinfurt deuten auf einen technischen Defekt als Ursache für den Brand am Mittwochabend im Tierheim Wannigsmühle hin. Dem Unglück fielen den aktuellen Ermittlungen nach 52 Tiere zum Opfer.

Wie bereits berichtet, hatte ein erster verzweifelter Notruf gegen 20:20 Uhr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken erreicht. Die Zeugin schilderte hörbar geschockt die dramatische Situation vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt drang schon dichter Rauch aus dem Gebäude und hinter den Fenstern waren offene Flammen zu sehen. Durch die große Hitze platzten bereits erste Fensterscheiben.

Noch am Donnerstagvormittag begannen die Brandfahnder der Kripo Schweinfurt mit den ersten Ermittlungen in dem durch den Brand schwer beschädigten Tierheim. Dabei stellte sich relativ schnell ein möglicher technischer Defekt als Ursache für den verheerenden Brand heraus, dem aktuell 52 Tiere zum Opfer gefallen sind. Die Ermittlungen der Kripo sind jedoch noch nicht abgeschlossen und konzentrieren sich weiter auf die genaue Brandursache und die exakte Höhe des Sachschadens, der wohl im mittleren sechsstelligen Bereich liegen dürfte.

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