D: Fettexplosion in Küche im 7. OG reißt Fenster aus Verankerung und Fassadenteile los

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Um 17:04 Uhr des 6. Juli 2021 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf ein Notruf, dass es in einer Wohnung in der 7. Etage eines Hauses auf der Potsdamer Straße in Düsseldorf Hassels zu einem Brand gekommen sei. Laut Anrufer waren aus der Wohnung Hilfeschreie zu hören und Fenster seien herausgeflogen.

Aufgrund der Meldung alarmierte der Leitstellendisponent mit dem Einsatzstichwort “Explosion” eine Vielzahl von Kräften der Feuerwehr Düsseldorf und des Rettungsdienstes. Insgesamt waren 24 Fahrzeuge mit 59 Feuerwehrkräften, davon sieben Führungsdienste der Wachen Werstener Feld, Frankfurter Straße, Hüttenstraße, Behrenstraße und Posener Straße, sowie drei Rettungswagen und ein Notarzt des städtischen Rettungsdienstes vor Ort.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bot sich folgendes Bild: Es hatte in einer Küche im siebten Obergeschoß aus einer nicht bekannten Ursache eine Fettexplosion gegeben. Aufgrund der Fettexplosion wurde das Küchenfenster aus der Verankerung gerissen und es hatten sich Fassadenteile gelöst. Zu einem
Folgebrand kam es kam glücklicherweise nicht, so dass die betroffene Wohnung lediglich quergelüftet werden musste.

Die vier Bewohner, die sich zum Zeitpunkt der Fettexplosion glücklicherweise nicht in der Küche der betroffenen Wohnung aufhielten, wurden vom Rettungsdienst
und Notarzt auf Verletzungen und Rauchgasinhalation untersucht. Schwere Verletzungen und Rauchgasinhalation konnte bei keinem der Betroffenen festgestellt werden. Zur weiteren Abklärung wurden alle vier Bewohner in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die losen Fassadenteile und das Fenster wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gesichert. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Fassadenteilen
um Dämmplatten handelte. Das dahinterliegende Mauerwerk wurde nicht beschädigt, so die Feststellung der Einsatzkräfte und eines vom Einsatzleiter angeforderten Baustatikers. Ein Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft war ebenfalls vor Ort. Der Einsatz war nach circa 2,5 Stunden beendet und alle Kräfte rückten wieder zu ihren Standorten ein.

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