D: Feuer zerstört Einfamilienhaus-Holzrohbau in Marklendorf → Gebäude brennt lichterloh

MARKLENDORF (DEUTSCHLAND): Am frühen Morgen des 8. August 2021 wurden die Feuerwehren aus Marklendorf, Buchholz und Schwarmstedt um 02:10 Uhr zu einem Gebäudebrand in den Kampweg in Marklendorf alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein sich im Rohbau befindliches Gebäude aus Holz bereits im Vollbrand. Durch starken Funkenflug musste ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude verhindert werden. Sofort wurde eine Riegelstellung gebildet, um das Ausbreiten des Feuers zu unterbinden. Umliegende Anwohner wurden aus ihren Häusern evakuiert.

Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung eingeleitet und eine Stichworterhöhung auf F3 – Großbrand durch die Einsatzleitung veranlasst. Durch diese Stichworterhöhung wurden die Feuerwehren aus Essel und Thören alarmiert, um weitere Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle zu bekommen. Auch die Feuerwehr aus Mellendorf wurde alarmiert, um an der Einsatzstelle mit einer Drehleiter zu unterstützen.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch fünf C-Rohre, zwei Atemschutztrupps im Außenangriff sowie über das Wenderohr der Drehleiter. Der Dachstuhl musste per Einreißhaken teilweise eingerissen werden, um an alle Glutnester zu gelangen. Durch den Brand war das Gebäude während der Einsatzarbeiten stark einsturzgefährdet. Die Feuerwehrleute konnten trotz schneller Brandbekämpfung nicht verhindern, dass der noch unbewohnte Neubau abbrannte. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde das Gebäude auf versteckte Glutnester überprüft.

Da im Laufe der Löscharbeiten die Wasserleitung im Haus geplatzt war, musste die Hauptwasserleitung abgeschiebert werden. Die Wasserentnahme erfolgte über zwei Unterflurhydranten und einem Bohrbrunnen. Ebenfalls vor Ort gewesen – neben den genannten Feuerwehren -, die Polizei, die Johanniter Unfall-Hilfe, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister, der stellvertretende Gemeindebrandmeister und Vertreter der AVACON.

Wenige Stunden nach dem Einsatz wurde das Gebäude am Sonntagmittag durch die Feuerwehr Marklendorf nochmals mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft. Dabei wurden keine weiteren Glutnester festgestellt.

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