D: 36 Atemschutzgeräte bei langwierigem Kellerbrand in Mehrfamilienhaus in Krefeld eingesetzt

KREFELD (DEUTSCHLAND): Die Feuerwehr Krefeld wurde um 15:13 Uhr des 9. August 2021 zur Kaiserstraße alarmiert. Dort brannte es im Keller eines sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses. Drei Personen konnten sich aus eigener Kraft vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Keller retten.

Die Einsatzkräfte bekämpfte das Feuer unter Atemschutz. Das Wohngebäude wurde durch die Feuerwehr in Teilen geräumt.Durch den Rettungsdienst wurden insgesamt acht Personen rein vorsorglich untersucht. Der Einsatz nahm dann mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich angenommen. Nachdem der Brand im Keller des Gebäudes gelöscht war, sollten die Bewohner gegen 20.00 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückgeführt werden. Zuvor wurde allerdings in den Wohnungen noch eine Kontrollmessung auf Kohlenmonoxid durchgeführt. Dabei zeigten sich immer noch erhöhte Werte.

Daher konnten die Bewohner noch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Daraufhin wurden die Bewohner mit notwendigen Medikamenten aus ihren Wohnungen versorgt und konnten für die Nacht bei Angehörigen oder Freunden unterkommen, da nicht klar war, wann der Einsatz beendet sein würde. Die Sondereinsatzgruppe Messen führte daraufhin die Schadstoffmessungen im Gebäude durch, während weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen sowie die Suche nach Brandnestern im Keller übernahmen.

Erst gegen 00.30 Uhr konnte sichergestellt werden, dass die Wohnungen frei von Kohlenmonoxid waren. Eine letzte Überprüfung fand um 03.00 Uhr statt. Dann war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Da die Messungen und auch die Tätigkeiten im Keller nur mit Atemschutz möglich waren, war der Einsatz sehr personal- und materialintensiv. Insgesamt waren 36 Atemschutzgeräte nötig, um den Einsatz zu bewältigen.

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