Weltneuheit: Weber Rescue Crash System → realistische Fahrzeugdeformierung für die Ausbildung

Mit dem neuen im Oktober 2021 vorgestellten Weber Rescue Crash System können alle Arten von Unfällen, wie Front-, Seiten-, Dach- oder Heckunfälle, vom Pkw über Transporter bis hin zur Lkw-Kabine vor Ort simuliert werden. Es ermöglicht eine praxisgerechte Ausbildung anhand von Unfallszenarien, wie sie täglich auf den Straßen passieren.

Zum Beispiel anhand einer realistischen und praxisnahen Einklemmung von Übungspuppen. Es ist außerdem ideal für die Übungsvorbereitung auf Standort-, Kreis- oder Landesfeuerwehrschulebene, für die Standard- und Sonderausbildung im Bereich der Patientenorientierten Unfallrettung sowie für Vorführungen und Schulungen zur Öffentlichkeitsarbeit geeignet.

Beschreibung

Das Crash System ist einfach bedienbar und ermöglicht eine sichere unfallfreie Deformierung ohne Eigengefährdung der Einsatzkräfte. Es müssen keine Baumaschinen, Autokräne o.ä. organisiert bzw. zweckentfremdet verwendet werden. Die Anlage kann mit minimalem Personalaufwand (zwei Personen) aufgebaut und bedient werden und ist über einen Kran, Seilwinde oder Stapler bestückbar. Rüstzeit: 30 Minuten.

Alle Simulationsergebnisse werden durch vier Zylinder mit unterschiedlichen Stempeln erzielt. Durch das Verstellen des Druckes können verschiedene Zerstörungsgrade simuliert werden. Die Anlage ist auf einem Abroll-Unterrahmen aufgebaut, um sie mit einem Wechselladerfahrzeug aufziehen bzw. transportieren zu können. Der stufenweise Aufbau der Bodenplatten garantiert hohe Stabilität.

Zur Simulation des Seitenaufpralls stehen Auffahrrampen und eine Verlängerung, die in eine Führungsschiene eingehängt wird, zur Verfügung. Dadurch können die unterschiedlichen Längen und Breiten der Fahrzeuge abgedeckt und die Auffahrbreite variiert werden. Das Hydraulikaggregat ist von der Maschine getrennt, die hydraulische und elektrische Verbindung erfolgt durch Schnellkupplungen.

Die Anlage ist robust und langlebig durch verschleißarmes Material. Es sind keine Sonderbauteile verbaut. Die Unterhaltskosten (Stellplatz, Sicherheitsprüfung für austauschbare Ladungsträger) sind ebenfalls gering.

Fixierung des Fahrzeuges

Durch die statische Fixierung der Fahrzeuge im Führungskäfig ist kein Entgleiten des Fahrzeugs möglich. Eine Distanzbox ermöglicht ein Verfomen von Fahrzeugen mit verschiedenen Längen. Zwei der vier Zylinder werden zum Befestigen und Einklemmen des Fahrzeuges verwendet, die beiden anderen verformen das Fahrzeug. Weitere Befestigungsmöglichkeiten durch Ösen für Spanngurte und Kettenzüge.

Sicherheitseinrichtungen

Der Arbeitsbereich ist begrenzt durch eine kabelgebundene Fernbedienung und dadurch jederzeit einsehbar. Die Bedienung der Zylinder erfolgt über Kipptaster, die über eine Totmannschaltung verfügen. Ein optisches Warnsignal warnt beim Pressvorgang. Möglich austretende wassergefährdende Flüssigkeiten werden in einer Ablassrinne aufgefangen, damit sie nicht in den Boden gelangen, und können können so ordnungsgemäß entfernt werden.

Der Tank des Aggregats ist für die mobile Verwendung doppelwandig ausgeführt. Der Explosionsschutz wurde berücksichtigt.

Weber-Rescue, Firmeninfo, Oktober 2021

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