D: Vom kleinen Wiesenbrand zum zweifachen Bombenfund in Breckerfeld

BRECKERFELD (DEUTSCHLAND): Am Samstagmittag, 5. März 2022, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Breckerfeld zu einem Kleinbrand alarmiert. Bei landwirtschaftlichen Bodenarbeiten wurde ein Kampfmittelkörper zerstört, der daraufhin sofort Feuer fing.

Die eintreffenden Kräfte gingen aufgrund der vorgefundenen Lage von einer Phosphorbombe aus. Im Bereich der Einsatzstelle waren keine Menschen oder Sachwerte gefährdet. Es wurden Absperrmaßnahmen unter Eigenschutz eingeleitet und der Brandschutz wurde sichergestellt. Es wurden weitere Fachkräfte nachalarmiert, unter anderem der Kampfmittelräumdienst.

Die Erkundung der Fachkräfte ergaben den Fund einer Phosphatbrandbombe, deren Kampfstoffinhalt durch den eingesetzten Mulcher weiträumig in das trockene Erdreich eingebracht wurde. Der Kampfmittelbehälter wurde fachgerecht durch die Spezialkräfte entsorgt. Da es immer wieder zu brennen begann, entschloss man sich nach Rücksprache zu einer Abtragung des Bodens in einen feuerfesten Behälter.

Dies geschah unter Einsatz von Schutzmaßnahmen. Bei diesem Vorgang wurde ein weiterer verdächtiger Gegenstand gefunden. Dies stellte sich nach Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst als Thermobrandbombe heraus. Die Spezialkräfte waren schon abgerückt und kamen dann erneut zum Einsatzort. Die Bombe wurde entfernt. Anschließend wurde die Einsatzstelle dem Ordnungsamt übergeben.

Der Einsatz endete für die ehrenamtlichen Kräfte nach ca. sieben Stunden mit Ankunft am Gerätehaus in Zurstraße.

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