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Wien: Bergung hochexplosiven Sprengstoffs aus Privatgarten in der Donaustadt

WIEN: In Wien-Donaustadt kam es am 27. März 2023 zu einem großangelegten Einsatz im Garten eines Einfamilienhauses, da im dortigen Erdreich hochexplosiver selbsthergestellter Sprengstoff vermutet wurde. Aufgrund des Risikos bei den Bergungsarbeiten wurde durch die LPD Wien ein temporäres Platzverbot im Umfeld des betroffenen Gartens verhängt, weshalb etliche Anrainer ihre Häuser für die Dauer des Einsatzes verlassen mussten.

Auch ein Linienbus musste umgeleitet werden. Nachdem sichergestellt war, dass alle Anrainer ihre Häuser verlassen hatten, wurde mit der Suche und Bergung des Sprengstoffs begonnen. Für die Suche kamen Bergungs- und Sichtungsgeräte des Entschärfungsdienstes der Direktion für Spezialeinheiten zum Einsatz. Bereits nach kurzer Suche wurde der Sprengstoff etwa einen halben Meter unter der Erde geortet und geborgen. Die Fortsetzung der Suche ergab keine weiteren Ergebnisse. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Neben Beamten des Landeskriminalamtes, Ermittlungsbereich Brand, und der örtlich zuständigen Polizeiinspektion sowie weiteren Polizeikräften, unterstützten Experten des Entschärfungsdienstes der Direktion für Spezialeinheiten den Einsatz. Auch die Wiener Berufsfeuerwehr, die Berufsrettung Wien und die Wiener Linien unterstützten den erfolgreichen Einsatz. Insgesamt standen 68 Einsatzkräfte mit 23 Fahrzeugen im Einsatz. Das Platzverbot wurde mit dem Einsatzende aufgehoben.

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