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Nö: „Spotty“ nach über 50 Stunden durch schweißtreibenden Kraftakt von Feuerwehr aus Felshöhle gerettet

BADEN (NÖ): Der fünfjähruge Rüde „Spotty“ ist bereits am Donnerstag, 5. September 2024, im Zuge einer Wanderung gegen ca. 08:15 Uhr seinen Besitzern im Badener Waldgebiet (Helenental) entlaufen. Eine daraufhin stattgefundene Suchaktion, an der dann am Freitag, 06.09., sogar auch Suchhunde beteiligt waren, verlief leider ergebnislos.

Auch über soziale Medien wurde bei Wanderer und Spaziergänger um Hilfe ersucht. Freunde der Besitzerin gaben nicht auf und begaben sich am Samstag, 7. September 2024, neuerlich auf die Suche nach dem bereits zwei Tage lang vermissten Spotty und durchkämmten regelrecht das Waldgbiet zwischen Baden und Hoher Lindkogel im Helenental. Besonders das Gebiet, wo die Suchhunde am Freitag die Spur verloren hatten und den Einsatz erfolglos abrechen mussten.

Dem reinen Zufall ist es zu verdanken, dass ein Freund am Samstagvormittag dann ein Winseln des Hundes, mitten aus einem Steilhang abseits eines Weges im felsigen Gelände vernahm und Spotty endlich auffinden konnte. Jedoch musste dann noch die Feuerwehr um Hilfe gebeten werden, um ihn aus seiner „Gefangenschaft“ überhaupt befreien zu können.

Für die schweißtreibende Rettungsaktion standen die FF Baden Weikersdorf und FF Baden-Leesdorf insgesamt vier Stunden lang im Einsatz. Bevor man zu Spotty überhaupt näher vordringen konnte, mussten zuerst zahlreiche kleinere und zwei sehr große Gesteinsbrocken, teilweise auch mit Muskelkraft, entfernt werden.

Als äußerst hilfreich diente dabei ein akkubetriebener Rettungs-Spreizer und ein kleiner tragbarer Stromgenerator der FF Baden-Leesdorf, swie ein elektrischer Stemmhammer. Aber auch andere Brechwerkzeuge kamen hier zum Einsatz. Alle Gerätschaften mussten die letzten 200-300m zu Fuß an die Einsatzstelle durch den Wald getragen werden.

Nach ca 1,5 stündiger schweißtreibender, mühsamer und körperlich höchst anstrengender Arbeit bei um die 37 Grad Außentemperatur war die Felswand dann endlich soweit von den ehrenamtlichen Florianis geöffnet, dass Spotty wieder die Freiheit erlangte und der überglücklichen Besitzerin übergeben werden konnte.

Zum Abschluss fuhren die Feuerwehrleute Spotty, in Begleitung der Besitzerin, noch zu einem Tierarzt. Soweit bekannt ist hat er keine Verletzungen bei dem Abenteuer erlitten.

Bezirks-Feuerwehrkommando Baden

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