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Schweiz: 6 Tote bei Postbus-Brand in Kerzers → vorsätzliche Tat durch brennende Person naheliegend

KERZERS (SCHWEIZ): Am späteren Nachmittag des 10. März 2026 forderte ein Brand in einem Postauto mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Eine vorsätzliche Tat steht als Ursache für dieses Drama im Vordergrund.

Am Dienstag, 10. März 2026, gegen 18.25 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei über einen Brand in einem Postauto in Kerzers an der Murtenstraße informiert. Die Rettungskräfte, die zum Einsatzort eilten, stellten fest, dass das Fahrzeug vollständig in Flammen stand. Die Feuerwehr führte Rettungs- und Löscharbeiten durch. Ein Sicherheitsbereich wurde eingerichtet

Der Rettungsdienst, bestehend aus mehreren Krankenwagen und einem Hubschrauber der REGA, kümmerte sich um drei Verletzte und brachte sie in Krankenhäuser. Zwei weitere Opfer wurden vor Ort untersucht, ihr Zustand erforderte jedoch keine Einweisung ins Krankenhaus. Mehrere Personen wurden tot aufgefunden, die genaue Zahl ist noch nicht bestätigt. Möglicherweise wurde das Feuer vorsätzlich gelegt. Die Ermittlungen laufen noch und werden die genauen Umstände dieses Dramas klären.

Die Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen dauern an. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet und leitet die Ermittlungen. Für dieses Ereignis wurde eine Hotline unter der Nummer 0800 261 700 eingerichtet. Um einen reibungslosen Ablauf der Rettungsmaßnahmen zu gewährleisten, wurden die Bevölkerung und die Verkehrsteilnehmer gebeten, den Bereich zu meiden und sich strikt an die Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort zu halten.

Polizei-Update

Nach dem tragischen Brand, der gestern in Kerzers in einem Bus ausgebrochen ist, deuten die ersten Ermittlungsergebnisse auf eine vorsätzliche Tat ohne ideologisches Motiv hin. Mindestens sechs Personen sind ums Leben gekommen und konnten bislang noch nicht identifiziert werden; fünf Personen wurden verletzt und identifiziert. Die Ermittlungen und Abklärungen dauern an, um die genauen Umstände dieses tragischen Ereignisses zu klären.

m Dienstag, den 10. März 2026, ereignete sich in einem Bus in Kerzers ein tragischer Brand. Den ersten Ermittlungsergebnissen zufolge soll eine Person gegen 17:45 Uhr in Düdingen in den Bus eingestiegen sein und sich gegen 18:25 Uhr in Kerzers selbst in Brand gesetzt haben, bevor sich das Feuer auf das gesamte Fahrzeug ausbreitete. Erste Anhörungen und Zeugenaussagen lassen erkennen, dass der Täter allein gehandelt hat und vermutlich die schweizerische Staatsangehörigkeit besitzt sowie im Kanton Bern wohnhaft ist. Es könnte sich um eine psychisch instabile Person handeln, die von ihrer Familie als vermisst gemeldet wurde. Diese Person befindet sich vermutlich unter den Verstorbenen.

Derzeit beklagen wir mindestens sechs Todesopfer. Die Identifizierungsmaßnahmen laufen, und die Ergebnisse sollten in den nächsten Stunden vorliegen, um deren Identität zu bestätigen. Außerdem wurden fünf Personen verletzt: Drei von ihnen mussten ins Spital eingeliefert werden. Zwei Personen befinden sich derzeit noch in Behandlung, während eine Opferperson in der Nacht nach Hause zurückkehren konnte. Den gesammelten Erkenntnissen zufolge können wir bestätigen, dass alle Opfer in der Region wohnhaft sind. Die Kantonspolizei Freiburg drückt ihre tiefe Solidarität mit den Familien und Angehörigen der Opfer aus.

Bezüglich des Busses handelte es sich um ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Da ein menschliches Handeln als wahrscheinlichste Ursache gilt, kann ein technischer Defekt des Busses zu diesem Zeitpunkt der Ermittlungen ausgeschlossen werden. Der Einsatz erforderte die Intervention mehrerer Patrouillen und Spezialisten der Kantonspolizei Freiburg, zehn Ambulanzen (aus den Kantonen Waadt, Bern, Freiburg und Neuenburg), des SMUR (mobiler Dienst für Notfallmedizin und Reanimation) und die REGA sowie rund vierzig Feuerwehrleute der Bataillone See – Lac, Broye und Saane.

Eine Hotline wurde eingerichtet. Das Care Team See/Lac & Sense war ebenfalls vor Ort im Einsatz. Für die Opfer und ihre Angehörigen sowie für weitere betroffene Personen, wie zum Beispiel Zeugen, freiwillige Helfer und alle Anwesenden, wurde psychologische Unterstützung organisiert. Ergänzend können die Opfer und ihre Angehörigen auch Leistungen der Opferhilfe (OHG) in Anspruch nehmen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eröffnet, und die Untersuchungen dauern an, um die genauen Umstände dieses tragischen Ereignisses zu klären.

Zeugenaufruf

Wir bitten alle Personen, die nützliche Hinweise für die Ermittlungen geben können – insbesondere diejenigen, die sich gegen 17:45 Uhr an der Bushaltestelle in Düdingen befanden, auf der Strecke Düdingen – Kerzers unterwegs waren oder Videos vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte haben –, sich unter der Telefonnummer 026 347 01 17 mit der Kantonspolizei in Verbindung zu setzen.

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